Stadtmuseum: „Mit Kohle und Paraffin – der hallesche Großunternehmer C. A. Riebeck“

News

halle.de/ps. Das Stadtmuseum lädt für Mittwoch, 5. Februar 2020, 10 Uhr, wieder zum „Treffpunkt Stadtgeschichte“ ein. Unter dem Thema „Mit Kohle und Paraffin – der hallesche Großunternehmer Carl Adolph Riebeck“ führt der Rundgang mit Diskussion durch die Dauerausstellung „Entdecke Halle!“. Am 28. Januar 1883 verstarb in Halle der Industrielle Carl Adolph Riebeck. Vor seinem Tod herrschte er über das größte Braunkohlenimperium  in Mitteldeutschland. Mit seinen zahlreichen, vom halleschen Firmensitz aus geleiteten Förderanlagen, Schwelereien, Brikett- und Mineralölfabriken und Ziegeleien galt er als Begründer der modernen Montanindustrie. Einfachen Verhältnissen entstammend, erkannte und setzte er auf das wirtschaftliche Potential der Region.

Mit seinem unternehmerischen, aber auch sozialen und kommunalpolitischen Engagement förderte er im 19. Jahrhundert die Entwicklung Halles zur Industrie- und Großstadt. Sein Vermögen bot zudem die finanzielle Grundlage, die seinem Sohn Paul Riebeck (1859-1889) die Gründung der gleichnamigen Stiftung ermöglichte.
Die in der Veranstaltung vorgestellten Objekte der Dauerausstellung – von Marmorbüste bis Zimmerkerzen – bieten anschauliche Anknüpfungspunkte zur Diskussion über das Leben des Unternehmers und die historische Bedeutung seiner Person für die Entwicklung der Stadt und Region. 

„Treffpunkt Stadtgeschichte“ – jeden ersten Mittwoch im Monat (außer feiertags) um 10 Uhr – ist ein Angebot an alle historisch Interessierten. Der nächste Treffpunkt findet am Mittwoch, dem 4. März 2020 zum Thema „Von Dorothea Erxleben bis Luise Ermisch  – Frauen in der halleschen Stadtgeschichte“ im Stadtmuseum Halle statt. Die Teilnahmegebühr beträgt pro Person 3 Euro.