Autobiografischer Tatsachenbericht im ROTEN OCHSEN: “Der letzte Ballonfluchtversuch aus der DDR”

Autobiografischer Tatsachenbericht von und mit Jan Hübler aus Dresden

Halle. RO/StGSt/LSA. Am Mittwoch, dem 7. Oktober 2020, findet um 18:00 Uhr in der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) eine Veranstaltung mit Jan Hübler statt.

Was bedeutet es für ein junges Ehepaar, über zwei Jahre hinweg in einer kleinen Wohnung in Dresden 480 Bettlaken zu einem Heißluftballon zusammen zu nähen, um in den Westen zu fliehen? Der dramatische Verlauf der Bauphase mit allen Ängsten und Gefahren, Problemen und Emotionen wird in einem packenden Bericht geschildert. Ausführlich werden Idee, Konstruktion und Realisierung des Ballonbaus unter den Bedingungen der Mangelwirtschaft und permanenter Entdeckungsgefahr dargelegt – bis hin zur letzten Konsequenz: dem Startversuch in Thüringen. Die Gegebenheiten in der DDR werden ebenso reflektiert, wie der Mauerfall selbst. Projizierte Dokumente und Fotos, Zitate von Zeitgenossen sowie Musikbeispiele mit zweideutigen Rocktexten aus der DDR untermalen die spannende Geschichte.

Eine Kooperationsveranstaltung der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) mit dem BStU, Außenstelle Halle, der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Sachsen-Anhalt sowie dem Zeitgeschichte(n) e.V. Halle (Saale). Der Eintritt ist frei.

Aufgrund der geltenden Maßnahmen zur Eindämmung von SARS-CoV-2 und zum Schutz aller Gäste und Mitwirkenden müssen wir den Zugang zur Veranstaltung begrenzen.

Wenn Sie die Veranstaltung besuchen möchten, melden Sie sich bitte bis zum 06. Oktober 2020 unter info-roterochse@erinnern.org oder 0345 470 698 337 für die Teilnahme an. Wir vergeben 15 Plätze entsprechend der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen.