Chronologie: Corona-Virus in Halle (Saale) – 17. bis 22. Dezember 2020

Aktuelles

22. Dezember 2020

Halle/Verwaltung. Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand hat in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut: 

Indikatoren zur Einschätzung der Lage in der Stadt Halle (Saale):
1. Neuinfektionen in der Stadt: 85

2. Infizierte in der Stadt: 905 (+83) – Höchstwert

3. 7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner: 267,36 (+8,32) – Höchstwert
Die Inzidenz in der Stadt ist gestiegen, weil vorige Woche Dienstag 65 Fälle registriert wurden.
Der landesweite Wert betrug gestern: 206,58 (+9,34)
Der Wert in Sachsen:  427,4  (Wert von heute Morgen)
Der Wert in Leipzig: 240,1

4. Im Krankenhaus behandelte Patienten: 145 (+16) – Höchstwert
Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 107 (+12) – Höchstwert
davon Intensivbehandlungen: 39 (+10) – Höchstwert

5. Zahl der Toten: zu beklagen 57 (+2)
– mit dem Virus gestorben: 40 (+2)
– an dem Virus gestorben: 17 (+/-0)

Leider müssen wir heute von zwei weiteren Todesfällen mit einer Corona-Infektion berichten. Ein 93-jähriger Heimbewohner ist im Bergmannstrost gestorben, ein 98-jähriger Mann im Diakonie-Krankenhaus.

Weitere statistische Angaben zum Tage:
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 785 (+570)
Gesamtsumme der Infizierten: 2.935 (+85)
Anzahl der Geheilten: 1.973 (+/-0)
Anrufe an den Hotlines: 2.200 (Corona: 762; Bürgertelefon: 1.438)

Die Altersaufteilung der 51 Frauen und 34 Männer stellt sich wie folgt dar:
unter 18 Jahre: 13
19-29 Jahre: 20
30-49 Jahre: 21
50-69 Jahre: 23
Über 70 Jahre: 8

Recherche-Ergebnisse zu den ermittelten Orten der Infektion:
Privates Umfeld: 51 Neuinfektionen (60 %);
Hier lagen Kontakte zu Positiven innerhalb der Familie oder des Freundes- und Bekanntenkreises vor.

Berufliches Umfeld: 10 Neuinfektionen (12 %);
Es sind unterschiedliche Branchen betroffen ohne erkennbaren Schwerpunkt (u. a. Logistik, Baubranche, Einzelhandel und Dienstleistungen).

Alten- und Pflegebereich: 13 Neuinfektionen (15 %);

    • 2 Fälle betreffen das Alten- und Pflegeheim Pro Curand.
    • 3 Fälle betreffen das Alten- und Pflegeheim in der Joachimstaler Straße.
    • 1 Fall betrifft das Cura-Seniorencentrum auf der Silberhöhe.
    • 2 Fälle betreffen Personal im ambulanten Pflegedienst.
    • 1 Fall betrifft das AWO-Seniorenheim auf der Silberhöhe.
    • 1 Fall betrifft das Cura-Seniorencentrum Am Lutherbogen.
    • 2 Fälle betreffen Mitarbeiter des Paul-Riebeck-Stifts.
    • 1 Fall betrifft eine Senioren-WG.

Medizinischer Bereich: 7 Neuinfektionen (8 %);
Status: Die Krankenhäuser unterliegen dem Selbstorganisationsrecht und reagieren situationsangemessen. Die Warnstufe: Dunkelgelb.

    • 4 Fälle betreffen Personal des Krankenhauses Martha-Maria.
    • 3 Fälle betreffen Personal in niedergelassenen Arzt-Praxen.

Gemeinschaftseinrichtungen (Schulen, Kitas, MLU): 4 Neuinfektionen (5 %). Status: Die Schulen sind geschlossen.

    • 1 Fall betrifft die Gemeinschaftsschule August-Hermann-Francke;
    • 3 Fälle betreffen Lehrpersonal oder Erzieher, die teilweise in anderen Landkreisen tätig sind.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern 214 Kontrollen durchgeführt, in…
– 137 Geschäften, 6 Parkanlagen, 3 Pflegeheimen, 17 Gaststätten, 31 Einrichtungen der Körperpflege und an 19 bekannten Treffpunkten. Hinzu kommt 1 Quaranänte-Kontrolle.
Dabei gab es 18 Verstöße. 8 gegen die Maskenpflicht, 10 gegen das Alkoholverbot. Zudem wurden in einem Seniorenheim die Zugangskontrollen beanstandet. Hier wird nun nachgesteuert.

Zum Thema Impfen:
Der Katastrophenschutz-Stab der Stadt hat gestern das Thema Prioritäten beim Impfen diskutiert. Beraten wurde der Stab dabei von Professor Henning Rosenau, dem Direktor des Interdisziplinären Wissenschaftlichen Zentrums Medizin-Ethik-Recht der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Zudem hat der Fachbereich Gesundheit bis gestern eine Abfrage zur Impfbereitschaft in den halleschen Alten- und Pflegeheimen durchgeführt, da eine Impfung grundsätzlich nur mit dem ausdrücklichen Einverständnis der Person erfolgen darf.
   
31 Einrichtungen haben sich zurückgemeldet. Von den 1.885 Bewohnerinnen und Bewohnern möchten sich 1.065 impfen lassen, das entspricht rund 56 Prozent. Unter den Mitarbeitern liegt die Impf-Bereitschaft bei 26 Prozent.

Im Ergebnis der Diskussionen und der Abfrage-Ergebnisse hat der Katastrophenschutz-Stab festgelegt, in Halle nach folgenden Prioritäten zu impfen:
1. Im ersten Schritt werden Bewohnerinnen und Bewohner aus Alten- und Pflegeheimen geimpft. Hierbei wird zunächst in den stark betroffenen Einrichtungen geimpft.
– Anschließend erfolgt die Impfung in Einrichtungen, in denen noch keine Fälle aufgetreten sind. Innerhalb dieser Senioren-Einrichtungen werden die Heime priorisiert, in denen eine hohe Impf-Bereitschaft vorliegt.
2. Sollte weiterer Impfstoff verfügbar sein, wird in der Folge Personal der Krankenhäuser geimpft.

Das Land hat der Stadt inzwischen den Liefertermin für die ersten 975 Impf-Dosen übermittelt. Nach Erhalt des Impfstoffes werden wir unmittelbar nach den genannten Kriterien mit dem Impfen beginnen. Die wichtigsten Informationen zum Thema Impfen haben wir bereits vor einigen Tagen auf unserer Internetseite unter halle.de zur Verfügung gestellt.

Zum Thema Rettungsdienst:
Ich habe gestern an dieser Stelle bereits über einen positiven Fall im Rettungsdienst berichtet. In der Konsequenz hatte der Katastrophenschutz-Stab beschlossen, dass sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rettungsdienst vor Dienstbeginn einem Schnelltest zu unterziehen haben.
Bei zwei Leistungserbringern fielen alle Tests negativ aus, ein dritter Leistungserbringer musste gestern bei 30 durchgeführten Schnelltest sieben positive Befunde feststellen. Die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind vom Dienst befreit und befinden sich bis zum Vorliegen der PCR-Test-Ergebnisse in Quarantäne. Die Einsatzbereitschaft ist dennoch sichergestellt.

Zum Thema Krankenhäuser
Das Elisabeth-Krankenhaus hat heute einen Aufruf an Studierende der Medizin versendet, in der aktuellen Lage, die Klinken zu unterstützen. Hintergrund ist die immer höhere Auslastung der Krankenhäuser, zudem ist auch die Krankheitsquote der Mitarbeiterschaft deutlich gestiegen.
Der Katastrophenschutz-Stab hat eine Abfrage unter den Klinken gestartet, um einen Überblick über die Personalsituation zu erhalten. Die Ergebnisse werden vorgestellt, sobald sich alle Kliniken zurückgemeldet haben.

Zum Thema Wochenmarkt:
Als mit der 9. Eindämmungsverordnung des Landes verfügt wurde, dass alle Wochenmärkte zu schließen sind, haben wir in der Stadt Halle den Händlern Sondernutzungserlaubnisse auf Widerruf erteilt. Das erfolgte, um den Händlern in einer schwierigen Situation entgegenzukommen.

Gegen den sofortigen vollziehbaren Widerruf der Sondergenehmigung aufgrund der aktuell dramatisch steigenden Inzidenzahlen haben drei Händler ein Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht eingeleitet – dies ist ein normaler Vorgang. Dort wurde entschieden, dass die entsprechenden Händler bis morgen entsprechend der erteilten Sondernutzungserlaubnis auf dem Marktplatz stehen dürfen. Aus juristischen Gründen halte ich die Entscheidung für vertretbar, mit Blick auf die Pandemie und den exponentiellen Anstieg in der Stadt allerdings nicht. Deshalb wird die Stadt Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegen.

Die erteilten Sondergenehmigungen laufen morgen, am 23. Dezember 2020, aus. Aus den dargestellten Gründen wird die Stadt keine weiteren Sondernutzungserlaubnisse erteilen.

Dass die Wochenmärkte angesichts der aktuellen Inzidenzzahlen bis zum 15. Januar nicht stattfinden, darüber haben wir am vergangenen Samstag bereits informiert. Wie Sie wissen, versuchen wir angesichts der Pandemie mit Inzidenzzahlen über 200, überall im öffentlichen Raum Ansammlungen von Menschen zu vermeiden – und auf einem Wochenmarkt kommt es unweigerlich zu Ansammlungen.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
und vor allem auch liebe Medienvertreterinnen und Medienvertreter,
Es sind außergewöhnliche Zeiten für alle, die vor allem eines erfordern: ein großes Maß an Respekt füreinander.

Abschließend meine Bitte wie immer:

    • Vermeiden Sie alle Kontakte, wann immer es möglich ist. Und: Nehmen Sie sich eine Schutzwoche – ohne Kontakte.
    • Nehmen Sie den Lockdown ernst, nehmen Sie Ihre Eigenverantwortung bitte wahr.
    • Reduzieren Sie Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum;
      erzichten Sie generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten;
    • Veranstalten Sie keine privaten Feiern;
    • Vermeiden Sie nicht notwendige Aufenthalte in geschlossenen Räumen mit Publikumsverkehr.
    • Halten Sie dort, wo Begegnungen unvermeidlich sind, bitte die AHA+AL Regeln ein: Wahren Sie Abstand, setzen Sie die Hygienemaßnahmen um, tragen Sie Alltagsmasken, nutzen Sie die CoronaWarnApp und lüften Sie regelmäßig.
    • Bitte informieren Sie sich stets aus zuverlässigen und offiziellen Quellen. Alle Zahlen und Fakten, die wir in dieser Pressekonferenz bekannt geben, sind im Anschluss auch auf www.halle.de nachzulesen.

      Bleiben Sie zuversichtlich. Und bleiben Sie vor allem gesund.”

21. Dezember 2020

Halle/Verwaltung. Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut: 

Indikatoren zur Einschätzung der Lage in der Stadt Halle (Saale):
1. Neuinfektionen in der Stadt: 81

2. Infizierte in der Stadt: 822 (+42) – Höchstwert

3. 7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner: 259,04 (+14,14) – Höchstwert
Die Inzidenz in der Stadt ist gestiegen, weil vorige Woche Montag 47 Fälle registriert wurden.
Der landesweite Wert betrug gestern: 197,24 (+3,69)
Der Wert in Sachsen:  427,4
Der Wert in Leipzig: 222,7

4. Im Krankenhaus behandelte Patienten: 129 (+7) – Höchstwert
Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 95 (+12) – Höchstwert
davon Intensivbehandlungen: 29 (-2)

5. Zahl der Toten: zu beklagen 55 (+3)
– mit dem Virus gestorben: 38 (+3)
– an dem Virus gestorben: 17 (+/-0)

Leider müssen wir heute von drei weiteren Todesfällen mit einer Corona-Infektion berichten. Eine 76-jährige Frau ist in einem Altenpflegeheim gestorben, ein 90-jähriger Mann ist im Krankenhaus Martha-Maria und ein 78-jähriger Mann im Bergmannstrost gestorben.

Weitere statistische Angaben zum Tage:
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 215 (-26)
Gesamtsumme der Infizierten: 2.850 (+81)
Anzahl der Geheilten: 1.973 (+36)

Die Altersaufteilung der 41 Frauen und 40 Männer stellt sich wie folgt dar:
Unter 18 Jahre: 4
19-29 Jahre: 11
30-49 Jahre: 26
50-69 Jahre: 19
Über 70 Jahre: 21

Recherche-Ergebnisse zu den ermittelten Orten der Infektion:
Privates Umfeld: 39 Neuinfektionen (48,2 %);
Hier lagen Kontakte zu Positiven innerhalb der Familie oder des Freundes- und Bekanntenkreises vor.

Berufliches Umfeld: 9 Neuinfektionen (11,1 %);
Es sind unterschiedliche Branchen betroffen, unter anderem die Logistik-, Bau- und Entsorgungs-Branche).

Alten- und Pflegebereich: 19 Neuinfektionen (23,5 %);

    • Zehn dieser Fälle betreffen das Alten- und Pflegeheim Pro Curand.
    • Ein Fall betrifft eine Bewohnerin des Hauses am Theater.
    • Ein Fall betrifft einen Mitarbeiter eines Pflegeheims in der Beesener Straße.
    • Zwei Fälle betreffen das Altenpflegeheim in der Joachimstaler Straße.
    • Ein Fall betrifft das Altenpflegeheim „Haus Silberhöhe“.
    • Ein Fall betrifft das Seniorenheim Lindenhof.
    • Ein Fall betrifft das Paul-Riebeck-Stift.
    • Ein Fall betrifft das Seniorenheim „Competent“
    • Ein Fall betrifft eine Senioren-WG.

Medizinischer Bereich: 10 Neuinfektionen (12,3 %);
Status: Die Krankenhäuser unterliegen dem Selbstorganisationsrecht und reagieren situationsangemessen. Die Warnstufe: Dunkelgelb.

    • Ein Fall betrifft Personal des Krankenhauses Martha-Maria.
    • Zwei Fälle betreffen Personal des Universitätsklinikums.
    • Zwei Fälle betreffen Patienten, die stationär behandelt werden.
    • Zwei Fälle betreffen ein Psychatriezentrum.
    • Zwei Fälle betreffen Mitarbeiter eines Labors.
    • Ein Fall lässt sich auf eine physiotherapeutische Behandlung zurückführen.

Gemeinschaftseinrichtungen (Schulen, Kitas, MLU): 4 Neuinfektionen (4,9 %);
(diese stammen zum Teil auch aus privaten Kontakten). Status: Die Schulen sind geschlossen.

    • Ein Fall betrifft die Gemeinschaftsschule August-Hermann-Francke;
    • Ein Fall betrifft die BbS IV Friedrich List;
    • Ein Fall betrifft einen Erzieher, der in einem anderen Landkreis tätig ist;
    • Ein Fall betrifft die Gemeinschaftsunterkunft in der Woflgang-Borchert-Straße.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern 13 Kontrollen durchgeführt, in einem Fitnessstudio, in sechs Parkanlagen, zwei Gaststätten und an vier bekannten Treffpunkten. Dabei gab es keine Verstöße.

Einsatzkräfte der Polizei sind zudem gestern bei einem Einsatz in der Straßenbahn tätig geworden. Dort hatte sich ein Fahrgast geweigert, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen und hatte absichtlich andere Fahrgäste angehustet. Zudem beleidigte er die Beamten. Es wurde ein Verweis ausgesprochen und eine Anzeige erstellt.

Ordnungskräfte der Stadt waren heute zudem auf dem Wochenmarkt im Einsatz, da drei Händler ihre Stände weiterhin geöffnet hatten.

Die Stadt wird auf ihrer Internetseite – falls gewünscht – die Kontaktdaten der Wochenmarkt-Händler veröffentlichen, so dass Kunden mit diesen direkt die Lieferung/Abholung von bestellten Waren vereinbaren können.
[Anmerkung der Redaktion: » Zu den Kontaktdaten]

Zur Situation im Rettungsdienst:
Auch im Rettungsdienst müssen wir inzwischen einen positiven Fall verzeichnen. Der Katastrophenschutz-Stab hat deshalb festgelegt, dass für alle Leistungserbringer im Rettungsdienst Schnelltests für ihre Mitarbeiter vor Dienstantritt verpflichtend ist. Die Tests werden durch die Stadt Halle als Träger des Rettungsdienstes für die Stadt Halle und den nördlichen Saalekreis zur Verfügung gestellt.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
wie immer möchte ich Sie bitten: Vermeiden Sie alle Kontakte, wann immer es möglich ist. Und: Nehmen Sie sich eine Schutzwoche – ohne Kontakte.

Nehmen Sie den Lockdown ernst, nehmen Sie Ihre Eigenverantwortung bitte wahr.

    • Reduzieren Sie Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum;
    • Verzichten Sie generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten;
    • Veranstalten Sie keine privaten Feiern;
    • Vermeiden Sie nicht notwendige Aufenthalte in geschlossenen Räumen mit Publikumsverkehr.

Halten Sie dort, wo Begegnungen unvermeidlich sind, bitte die AHA+AL Regeln ein: Wahren Sie Abstand, setzen Sie die Hygienemaßnahmen um, tragen Sie Alltagsmasken, nutzen Sie die CoronaWarnApp und lüften Sie regelmäßig. Bitte informieren Sie sich stets aus zuverlässigen und offiziellen Quellen. Alle Zahlen und Fakten, die wir in dieser Pressekonferenz bekannt geben, sind im Anschluss auch auf www.halle.de nachzulesen.

Bleiben Sie zuversichtlich. Und bleiben Sie vor allem gesund.”

20. Dezember 2020

Halle/Verwaltung. Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben am heutigen Sonntag in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut: 

Indikatoren zur Einschätzung der Lage in der Stadt Halle (Saale):
1. Neuinfektionen in der Stadt: 93

2. Infizierte in der Stadt: 780 (+13)  – Höchstwert

3. 7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner: 244,91 (+19,13) – Höchstwert .Die Inzidenz in der Stadt ist gestiegen, weil vorige Woche Sonntag 47 Fälle registriert wurden. Der landesweite Wert betrug gestern: 193,55 (+10,57), der Wert in Sachsen:  432 (+17), der Wert in Leipzig: 166

4. Im Krankenhaus behandelte Patienten: 122 (+2) – Höchstwert Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 83 (-3) davon Intensivbehandlungen: 31 (+2)

5. Zahl der Toten: zu beklagen 52 (+3); mit dem Virus gestorben: 35 (+2); an dem Virus gestorben: 17 (+1)

Leider müssen wir heute von drei weiteren Todesfällen berichten. Ein 86-jähriger Mann ist im Elisabeth-Krankenhaus gestorben, eine 81-jährige Frau im Bergmannstrost sowie in eine 92-jährige Frau in einem Seniorenheim.

Weitere statistische Angaben zum Tage:
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 241 (-396)
Gesamtsumme der Infizierten: 2.769 (+93)
Anzahl der Geheilten: 1.937 (+77)
Anrufe an den Corona-Hotlines: 182

Die Altersaufteilung der 64 Frauen und 29 Männer stellt sich wie folgt dar:
Unter 18 Jahre: 15
19-29 Jahre: 12
30-49 Jahre: 12
50-69 Jahre: 16
Über 70 Jahre: 38

Recherche-Ergebnisse zu den ermittelten Orten der Infektion:
Privates Umfeld: 29 Neuinfektionen (31,2 %);
hier lagen Kontakte zu Positiv-Getesteten innerhalb der Familie oder des Freundes- und Bekanntenkreises vor.

Berufliches Umfeld: 6 Neuinfektionen (6,4 %); es sind unterschiedliche Branchen betroffen ohne erkennbaren Schwerpunkt (u. a. Logistik und Sozialarbeit).

Alten- und Pflegebereich: 38 Neuinfektionen (40,9 %);

– 8 dieser Fälle betreffen das Alten- und Pflegeheim Pro Curand am Hufeisensee. 
– 8 Fälle betreffen das Altenpflegeheim in der Joachimstaler Straße.
– 19 Fälle betreffen das Cura-Seniorencentrum in der Querfurter Straße.
– 2 Fälle betreffen die mobile Pflege.
– 1 Fall betrifft eine Pflegekraft, die in einem anderen Landkreis tätig ist.

Medizinischer Bereich: 12 Neuinfektionen (12,9 %); 
Status: Die Krankenhäuser unterliegen dem Selbstorganisationsrecht und reagieren situationsangemessen. Warnstufe: Dunkelgelb.

– 7 Fälle betreffen Patienten, die im Martha-Maria behandelt werden.
– 3 Fälle betreffen Patienten, die im EK behandelt werden.
– 1 Fall betrifft Service-Personal des EK.
– 1 Fall lässt sich auf eine physiotherapeutische Behandlung zurückführen.

Gemeinschaftseinrichtungen (Schulen, Kitas, MLU): 8 Neuinfektionen (8,6 %); diese stammen zum Teil auch aus privaten Kontakten, haben aber zumindest im Fall der Kitas, die nicht im Ferienbetrieb sind, Auswirkungen auf die jeweiligen Gemeinschaftseinrichtungen. Status: Die Schulen sind geschlossen.

– 1 Fall betrifft die Kita Weltenbummler;
– 1 Fall betrifft die Kita Wirbelwind;
– 1 Fall betrifft die Kita Zwegenhaus;
– 1 Fall betrifft die KGS Wilhelm von Humboldt;
– 1 Fall betrifft das Studienkolleg;
– 1 Fall betrifft einen Studierenden der MLU;
– 1 Fall betrifft eine Förderschule;
– 1 Fall betrifft eine private Bildungseinrichtung.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern 79 Kontrollen durchgeführt: 28 Geschäfte, 3 Fitnessstudios, in 8 Parkanlagen, 8 Gaststätten, 5 Quarantäne-Kontrollen, 1 Spielhalle, 3 Einrichtungen der Körperpflege sowie an 23 bekannten Treffpunkten.

Dabei gab es 5 Verstöße, drei betrafen den Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit, in einer Gaststätte wurde Glühwein zum Mitnehmen verkauft, ein Späti war länger als 20 Uhr geöffnet als erlaubt. Zudem haben die Ordnungskräfte gemeinsam mit der Polizei eine Geburtstagsfeier mit mehr als 40 Personen in einer Gartenanlage im Kanenaer Weg aufgelöst. Gegen 23 Beteiligte wurden Anzeigen gefertigt.

Zur Situation in den Alten- und Pflegeheimen:
Aus den aktuellen Zahlen der vergangenen Tage lassen sich mehrere Hotspot-Geschehen in Senioreneinrichtungen der Stadt feststellen. In diesem Zuge haben zwei Alten- und Pflegeheime inzwischen signalisiert, dass angesichts des Infektionsgeschehens in der Mitarbeiterschaft die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner nicht mehr dauerhaft sichergestellt ist. Der Katastrophenschutzstab prüft aktuell, wie die Heime in dieser schwierigen Situation unterstützt werden können. Dafür müssen die Einrichtungen nachweisen, dass alle Möglichkeiten der Personalbeschaffung ausgeschöpft sind.

Regelanordnungen für Altenheime:
– Testung von Personal in Pflegeeinrichtungen an mindestens zwei Tagen pro Dienstwoche
– Testpflicht für Besucher
– FFP2-Maskenpflicht für Personal, wenn eine Infektion aufgetreten ist, ansonsten Mund-Nasen-Schutz für Bewohner, Besucher und Personal
– Sofortige Reihen-Testung, sobald in einem Heim ein Test positiv ausfällt.

Die aktuelle Situation zeigt, wie wichtig es sein wird, die Impfungen zunächst in den Senioreneinrichtungen zu beginnen. Bis morgen läuft noch die Abfrage in allen Einrichtungen zur Impf-Bereitschaft der Bewohnerinnen und Bewohner und der Mitarbeiterschaft. In der Tendenz lässt sich im Moment sagen, dass rund 50 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner eine Impfung wünschen. Zudem müssen noch die Betreuer ihre Zustimmung geben. Unter den Mitarbeitern zeichnet sich allerdings eine deutliche geringere Bereitschaft ab.

Ergänzend zu den Grafiken der Wochenstatistik:
Schüler, die aktuell in Quarantäne sind: 525 (von 30.742 Schülern)
Aus wie vielen Schulen? 10
Lehrer in Quarantäne: 10
Positiv getestete Schüler: 10
Positiv getestete Lehrer: 6
Kita-Kinder in Quarantäne: 229 (von 10.100)
Erzieher in Quarantäne: 35
Positiv getestete Kita-Kinder: 1
Positiv getestete Erzieherinnen: 11

Nach § 13 Abs. 2 der 9. EindV hat die Stadt die Ermächtigung lokale Maßnahmen zu ergreifen, wenn der Inzidenzwert von 200 und mehr mindestens über einen Zeitraum von fünf Tagen andauert. Der 5. Tag wäre der 23. Dezember 2020. Ob die 9. EindV des Landes die erhoffte Wirkung zeigt, wird sich sich in der Zeit vom 25.12. bis 29.12. zeigen.

Einige Alten- und Pflegeheime haben dem Katastrophenschutzstab eine personelle Notlage angezeigt. Die Stadt steht mit diesem Heimen in Kontakt und prüft, ob eine Gefahr für Leib und Leben der Bewohner besteht. Die Heime haben hier eine weitreichende Mitwirkungspflicht. Wenn die Voraussetzungen gegeben sind, wird die Stadt umfassend die Heime unterstützen.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser, wie immer möchte ich Sie bitten: Vermeiden Sie alle Kontakte, wann immer es möglich ist. Und: Nehmen Sie sich eine Schutzwoche – ohne Kontakte. Nehmen Sie den Lockdown ernst, nehmen Sie Ihre Eigenverantwortung bitte wahr. Bleiben Sie zuversichtlich. Und bleiben Sie vor allem gesund.”

19. Dezember 2020

Halle/Verwaltung. Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut: 

Indikatoren zur Einschätzung der Lage in der Stadt Halle (Saale):
1. Neuinfektionen in der Stadt: 119 – Höchstwert

2. Infizierte in der Stadt: 767 (+73)  – Höchstwert

3. 7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner: 225,78 (+26,61) – Höchstwert
Die Inzidenz in der Stadt ist gestiegen, weil vorige Woche Samstag 55 Fälle registriert wurden.
Der landesweite Wert betrug gestern: 182,98 (+18,91)
Der Wert in Sachsen:  415 (+/-0)

4. Im Krankenhaus behandelte Patienten: 120 (+2) – Höchstwert
Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 86 (-2)
davon Intensivbehandlungen: 29 (+2)

5. Zahl der Toten: zu beklagen 49 (+1)
– mit dem Virus gestorben: 33 (+1)
– an dem Virus gestorben: 16 (+/-0)
Leider müssen wir heute von einem weiteren Todesfall berichten. Ein 98-jähriger Mann ist gestern mit einer Corona-Infektion in der Universitätsklinik gestorben.

Weitere statistische Angaben zum Tage:
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 637 (-579)
Gesamtsumme der Infizierten: 2.676 (+119)
Anzahl der Geheilten: 1.860 (+45)
Anrufe an den Hotlines: 1.228 (Corona: 519; Bürgertelefon: 709)

Die Altersaufteilung der 64 Frauen und 55 Männer stellt sich wie folgt dar:
Unter 18 Jahre: 14
19-29 Jahre:  18
30-49 Jahre: 28
50-69 Jahre: 22
Über 70 Jahre: 37

Recherche-Ergebnisse zu den ermittelten Orten der Infektion:
Privates Umfeld: 40 Neuinfektionen (33,6 %);
Hier lagen Kontakte zu Positiven innerhalb der Familie oder des Freundes- und Bekanntenkreises vor.

Berufliches Umfeld: 15 Neuinfektionen (12,6 %);
–    Es sind viele unterschiedliche Branchen betroffen ohne erkennbaren Schwerpunkt (u. a. Logistik, Einzelhandel).

Alten- und Pflegebereich: 33 Neuinfektionen (27,7 %);

    • 29 dieser Fälle betreffen das Alten- und Pflegeheim Pro Curand am Hufeisensee (28 Bewohnerinnen und Bewohner, 1 Mitarbeiterin)
    • 1 Fall betrifft die mobile Pflege
    • 1 Fall betrifft eine Betreuerin im Altenpflegeheim Joachimstaler Straße
    • 1 Fall betrifft die Paul-Riebeck-Stiftung
    • 1 Fall betrifft einen Angehörigen, der sich beim Besuch in einem Seniorenheim infiziert hat.

Medizinischer Bereich: 13 Neuinfektionen (10,9 %);
Status: Krankenhäuser unterliegen dem Selbstorganisationsrecht und reagieren situationsangemessen. Warnstufe: Dunkelgelb.

    • 8 Fälle betreffen Patienten in verschiedenen Krankenhäusern der Stadt, die aufgrund ihres Gesundheitszustandes keine Auskunft geben können zu möglichen Infektionswegen.
    • 1 Fall betrifft Servicepersonal des EK.
    • 1 Fall lässt sich auf einen stationären Reha-Aufenthalt zurückführen.
    • 1 Fall betrifft medizinisches Personal, das in einem anderem Landkreis tätig ist.
    • 2 Fälle betreffen niedergelassene medizinische Praxen.

Gemeinschaftseinrichtungen (Schulen, Kitas, MLU): 18 Neuinfektionen (15,1 %); aus folgenden Einrichtungen. Status: Schulen sind geschlossen.

    • 1 Fall betrifft eine private Bildungseinrichtung;
    • 1 Fall betrifft eine Lehrkraft einer Schule in einem anderen Landkreis;
    • 1 Fall betrifft die Kita Frohsinn;
    • 1 Fall betrifft die Grundschule Zollrain;
    • 1 Fall betrifft die Kita Juri Gagarin;
    • 1 Fall betrifft die Helene-Keller-Schule;
    • 1 Fall betrifft das Südstadt-Gymnasium;
    • 1 Fall betrifft die BbS V;
    • 1 Fall betrifft die IGS Am Steintor;
    • 1 Fall betrifft die Kita Lutherstraße;
    • 1 Fall betrifft die Sekundearschule St. Mauritius;
    • 1 Fall betrifft die Marguerite Friedlaender Schule;
    • 1 Fall betrifft die BbS Gutjahr;
    • 1 Fall betrifft die Gemeinschaftsschule Heinrich Heine;
    • 1 Fall betrifft eine Behindertenwerkstatt;
    • 1 Fall betrifft die Kita Freiimfelde;
    • 1 Fall betrifft die MLU;
    • 1 Fall betrifft eine Berufsschule in einem anderen Landkreis.

Bei insgesamt 147 Schnelltests gestern in Gemeinschaftseinrichtungen fielen 8 Befunde positiv aus, vier an der Gemeinschaftsschule August Hermann Francke, vier an der Grundschule Neumarkt. Wie immer sind hier direkt PCR-Tests zur Überprüfung vorgenommen worden.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern 328 Kontrollen durchgeführt:
–    161 Geschäfte, 33 Gaststätten, in 7 Parkanlagen, an 88 bekannten Treffpunkten und 20 Einrichtungen der Körperpflege sowie in 19 Alten- und Pflegeheimen.
Dabei gab es sechs Verstöße, alle betrafen Alkohol-Konsum in der Öffentlichkeit.

Zur den erweiterten Maßnahmen in der Stadt Halle:
Angesichts der steigenden Inzidenz in der Stadt hat der Katastrophenschutzstab gestern und heute beraten, welche weitergehenden Einschränkungen geeignet, erforderlich und angemessen sind:

Folgende Entscheidungen wurden getroffen, auf der Grundlage der 9. Eindämmungs-Verordnung des Landes, der 9. Allgemeinverfügung der Stadt, der Marktsatzung, der Benutzungssatzung für öffentliche Anlagen, Spielplätze und Grünanlagen der Stadt Halle und der Gefahrenabwehrverordnung:

1. Versammlungsrecht
Die Gesundheitsbehörde schlägt der Versammlungsbehörde vor, Versammlungen von mehr als zehn angemeldeten Teilnehmern zu verbieten.

2. Alkohol
Der Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit ist verboten.

3. Verhalten in öffentlichen Anlagen
In öffentlichen Anlagen ist es untersagt, ruhestörenden Lärm zu verursachen von 22:00 bis 6:00 Uhr. Das Abbrennen von Feuerwerk ist generell untersagt.
Öffentliche Anlagen sind die Grünanlagen, einschließlich der allgemein zugänglichen Sport- und Kinderspielplätze und sonstigen Park- und Grünflächen, die Eigentum der Stadt Halle (Saale) sind.
Die Nutzung von Ballspielplätzen (zum Beispiel für Bolzen, Streetball, Basketball, Volleyball) und Skateranlagen (zum Beispiel Skateboard, Inlineskater) ist untersagt.
Auf Kleinkinder- und Gerätespielplätzen ist eine Mund- Nasen-Bedeckung (nichtmedizinische Alltagsmaske) zu tragen; dies gilt nicht für Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres. Der Aufenthalt ist nur bis zum Einbruch der Dunkelheit erlaubt.

4. Krankenhäuser, Pflege- und Behinderteneinrichtungen
Das Ordnungsamt ist angewiesen, diese Einrichtungen auf die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln verstärkt zu kontrollieren.

5. Wochenmärkte
Die Wochenmärkte fallen bis einschließlich 15.01.2021 aus. Sondernutzungserlaubnisse für einzelne Stände werden in der Regel nicht erteilt.

6. Straßenverkehr
An allen Haltestellenbereichen des öffentlichen Personennahverkehrs im Stadtgebiet ist zu jeder Zeit eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann.
Das in Taxen, Mietomnibussen und Mietwagen eingesetzte Fahrpersonal und die Fahrgäste sind verpflichtet, während der Personenbeförderung mit Kraftfahrzeugen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

7. Silvester
Der Katastrophenschutzstab rät generell dringend vom Zünden von Silvesterfeuerwerk ab.
In diesem Jahr dürfen vor Silvester keine Böller und Raketen mehr verkauft werden (Änderung der 1. VO zum Sprengstoffgesetz durch den Bundesrat am 18.12.2020).
Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen ist verboten.
Am 31. Dezember und 1. Januar dürfen pyrotechnische Gegenstände abgebrannt werden.
Von der VO-Ermächtigung des § 13 Abs. 3 EindV, das Abbrennen von Pyrotechnik auf bestimmten Straßen oder öffentlich zugänglichen Plätzen durch RVO zu unterbinden, macht die Stadt nach Abstimmung mit der Polizei keinen Gebrauch. Grund: Der Verkauf ist durch die Änderung der VO bereits eingeschränkt und würde zu Verdrängung in andere Straßen führen. Die Plätze werden durch die Polizei bestreift, damit die Eindämmungsverordnung eingehalten wird.

8. Verstärkte Kontrollen des Ordnungsamtes
Die mobile Einsatzleitstelle steht auf dem Marktplatz zur Koordinierung der Einsätze und zur Beratung der Bürger. Es finden in den nächsten Tagen verstärkte Kontrollen des Ordnungsamtes statt.

9. Dringende Empfehlung des Katastrophenschutzstabes an die Bürgerinnen und Bürger: Tragen Sie die FFP-2 Maske in Arzt- und Physiotherapiepraxen.

10. Dringende Empfehlung an die Landesregierung zur Übernahme folgender Regelung des Freistaates Sachsen
Im Freistaat Sachsen gilt zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr des Folgetages eine erweiterte Ausgangsbeschränkung (Ausgangssperre). Das Verlassen der Unterkunft ist in dieser Zeit nur aus triftigen Gründen zulässig. Wird der Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen im Freistaat Sachsen an fünf Tagen andauernd unterschritten, kann der Landkreis oder die kreisfreie Stadt die Ausgangssperre aufheben.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
wie immer möchte ich Sie bitten: Vermeiden Sie alle Kontakte, wann immer es möglich ist. Und: Gönnen Sie sich eine Schutzwoche – ohne Kontakte.

Nehmen Sie den Lockdown ernst, nehmen Sie Ihre Eigenverantwortung bitte wahr.

    • Reduzieren Sie Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum;
    • Verzichten Sie generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten;
    • Veranstalten Sie keine privaten Feiern;
    • ermeiden Sie nicht notwendige Aufenthalte in geschlossenen Räumen mit Publikumsverkehr.

Halten Sie dort, wo Begegnungen unvermeidlich sind, bitte die AHA+AL Regeln ein: Wahren Sie Abstand, setzen Sie die Hygienemaßnahmen um, tragen Sie Alltagsmasken, nutzen Sie die CoronaWarnApp und lüften Sie regelmäßig. Bitte informieren Sie sich stets aus zuverlässigen und offiziellen Quellen. Alle Zahlen und Fakten, die wir in dieser Pressekonferenz bekannt geben, sind im Anschluss auch auf www.halle.de nachzulesen.

Bleiben Sie zuversichtlich. Und bleiben Sie vor allem gesund.”

18. Dezember 2020

Halle/Verwaltung. Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut: 

Indikatoren zur Einschätzung der Lage in der Stadt Halle (Saale):
1. Neuinfektionen in der Stadt: 110 – Höchstwert

2. Infizierte in der Stadt: 694 (+79)  – Höchstwert

3. 7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner: 199,17 (+27,03)
Höchstwert und höchster Anstieg der Inzidenz binnen 24 Stunden.
Der landesweite Wert betrug gestern: 164,07 (-5,56)
Der Wert in Sachsen:  415 (+/-0)

4. Im Krankenhaus behandelte Patienten: 118 (+4) – Höchstwert
Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 88 (-2)
davon Intensivbehandlungen: 27 (+/-0)

5. Zahl der Toten: zu beklagen 48 (+1)
– mit dem Virus gestorben: 32 (+1)
– an dem Virus gestorben: 16 (+/-0)

Leider müssen wir heute von einem weiteren Todesfall berichten. Ein 73-jähriger Mann ist heute mit einer Corona-Infektion gestorben.

Weitere statistische Angaben zum Tage:
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 1.216 (+650)
Gesamtsumme der Infizierten: 2.557 (+110) 
Anzahl der Geheilten: 1.815 (+30)

Anrufe an den Hotlines: 1.589 (Corona: 595; Bürgertelefon: 994)

Die Altersaufteilung der 65 Frauen und 45 Männer stellt sich wie folgt dar:
Unter 18 Jahre: 15
19-29 Jahre: 18
30-49 Jahre: 28
50-69 Jahre: 22
Über 70 Jahre: 27

Recherche-Ergebnisse zu den ermittelten Orten der Infektion:
Privates Umfeld: 34 Neuinfektionen: 30,9 Prozent der heutigen Infektionen
Hier lagen Kontakte zu Positiven innerhalb der Familie oder des Freundes- und Bekanntenkreises vor.

Berufliches Umfeld: 11 Neuinfektionen; 10 Prozent
Es sind viele unterschiedliche Branchen betroffen, es gibt hier auch keine Schwerpunkte.

Alten- und Pflegebereich: 32 Neuinfektionen; 29,1 Prozent
Status quo: Die Senioren-Einrichtungen werden weiter umfassend und präventiv getestet. Dies ist gestern durch mobile Teams des Fachbereichs Gesundheit in drei weiteren Einrichtungen geschehen: Pro Curand, Cura Silberhöhe sowie Curanum Heidering. Dort wurden insgesamt 633 Tests bei Bewohnerinnen und Bewohnern sowie in der Mitarbeiterschaft durchgeführt. Die Fälle im Einzelnen:

    • 15 Fälle betreffen das Seniorenwohnheim Lindenhof. Betroffen sind 12 Bewohnerinnen und Bewohner und drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
    • Sechs Fälle betreffen Bewohnerinnen und Bewohner des Cura-Seniorencentrums am Lutherbogen.
    • Sechs Fälle betreffen Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims „Competent“.
    • Zwei Fälle stammen aus eine Senioren-WG, in der es bereits zuvor ein Infektionsgeschehen gab.
    • Ein Fall betrifft eine Bewohnerin der Einrichtung St. Cyriaci.
    • Ein Fall betrifft eine Bewohnerin des Cura-Seniorenheims auf der Silberhöhe.
    • Ein Fall betrifft eine Mitarbeiterin eines Pflegedienstes.

Medizinischer Bereich: 14 Neuinfektionen; 12,7 Prozent
Status quo: Die Krankenhäuser unterliegen dem Selbstorganisationsrecht und reagieren situationsangemessen. Warnstufe: Dunkelgelb.

    • In fünf Fällen ist medizinisches und Service-Personal des Elisabeth-Krankenhauses betroffen.
    • Drei Fälle betreffen Personal sowie einen Patienten des BG Klinikums Bergmannstrost.
    • Zwei Fälle betreffen Personal des Krankenhauses Martha-Maria.
    • Zwei Fälle betreffen Physiotherapien.
    • In einem Fall ist medizinisches Personal eines Krankenhauses in einer anderen Stadt betroffen.
    • Ein Fall betrifft einen Hallenser, der in einem Krankenhaus in einer anderen Stadt stationär behandelt wird. Hier gibt es bisher keine Informationen über mögliche Infektionswege.

Gemeinschaftseinrichtungen (Schulen, Kitas, MLU): 19 Neuinfektionen: 17,3 Prozent;
Status quo: Die Schulen sind geschlossen. Folgende Einrichtungen sind betroffen:

    • ein Fall Kita Weltenbummler
    • ein Fall Kita Rainstraße
    • ein Fall Grundschule Westliche Neustadt
    • drei Fälle Sportschule
    • ein Fall Sekundarschule Halle-Süd
    • ein Fall Grundschule Kastanienallee
    • ein Fall Waldorfschule
    • ein Fall Landesbildungszentrum
    • ein Fall private Bildungseinrichtung
    • ein Fall Elisabeth-Gymnasium
    • vier Fälle Südstadt-Gymnasium
    • ein Fall Auslands-Studierender
    • zwei Fälle Martin-Luther-Universität.

Zu den genannten Einrichtungen wurde Kontakt aufgenommen.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern erneut Kontrollen durchgeführt. Es gab  550 Kontrollen, darunter 355 Geschäfte, 54 Gaststätten, zwei Freizeiteinrichtungen, bei 18 Personenansammlungen, in 14 Parkanlagen, an 37 bekannten Treffpunkten, in zwei Spielhallen, in 13 Pflegeheimen und 55 Einrichtungen zur Körperpflege.

In drei Alten- und Pflegeheime wurden Mängel festgestellt. Diese werden unverzüglich abgestellt. Zudem gab es zwei Verstöße in Gaststätten.

Zum Halleschen FC:
Einer der oben bekannt gegebenen Fälle stammt aus dem unmittelbaren Umfeld der Mannschaft des Halleschen FC. In der Konsequenz ist heute für die gesamte Mannschaft eine Quarantäne verfügt worden. Das am Wochenende angesetzte Punktspiel gegen Waldhof Mannheim fällt aus.

Zur Einschätzung der Lage:
Aktuell liegen wir bei einer Inzidenz von fast 200. Ich habe es in den vergangenen Tagen bereits angekündigt: 200 ist eine Marke, ab der wir zwingend über weitergehende Maßnahmen in der Stadt entscheiden müssen.

Andererseits: Wir sind erst seit zwei Tagen im Lockdown, so dass die nun geltenden Maßnahmen bisher noch keine Wirkung entfalten konnten.

In Abwägung dieser Punkte hat der Pandemiestab heute Vormittag entschieden:

    1. Der Pandemiestab wird in den Katatastrophenschutzstab überführt. Dieser kann nach § 8 Abs. 2 S. 2 KatSG-LSA bereits einberufen werden, wenn der Katastrophenfall noch nicht festgestellt ist. Das wird aktuell auch nicht erwogen. Es ist eine sog. Vorstufe.  Die 1. Sitzung des Katastrophenschutzstabes findet heute um 15 Uhr statt.
    2. Es wird eine 1. Änderung der Allgemeinverfügung vorbereitet und anschließend morgen bekanntgemacht. Das Inkrafttreten ist am Sonntag. Über die Inhalte werden wir morgen berichten.

Den Präsidenten des Landesverwaltungsamtes habe ich über unser Vorgehen informiert.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
wir stehen eine Woche vor den Weihnachtsfeiertagen. In ganz Deutschland wird seit vorgestern der Lockdown umgesetzt. Das große Ziel ist es, den stetigen Anstieg an Neuinfektionen zu bremsen und uns allen ruhige Feiertage zu ermöglichen.

Beherzigen Sie bitte meinen Rat: Keine Kontakte, wann immer es möglich ist. Und: Gönnen Sie sich eine Schutzwoche … ohne Kontakte.

Nehmen Sie den Lockdown ernst, nehmen Sie Ihre Eigenverantwortung bitte wahr.

    • Reduzieren Sie Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum;
    • Verzichten Sie generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten;
    • Veranstalten Sie keine privaten Feiern;
    • Vermeiden Sie nicht notwendige Aufenthalte in geschlossenen Räumen mit Publikumsverkehr.

Halten Sie dort, wo Begegnungen unvermeidlich sind, bitte die AHA+AL Regeln ein: Wahren Sie Abstand, setzen Sie die Hygienemaßnahmen um, tragen Sie Alltagsmasken, nutzen Sie die CoronaWarnApp und lüften Sie regelmäßig. Bitte informieren Sie sich stets aus zuverlässigen und offiziellen Quellen. Alle Zahlen und Fakten, die wir in dieser Pressekonferenz bekannt geben, sind im Anschluss auch auf www.halle.de nachzulesen.

Bleiben Sie zuversichtlich. Und bleiben Sie vor allem gesund.”

17. Dezember 2020

Halle/Verwaltung. Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Indikatoren zur Einschätzung der Lage in der Stadt Halle (Saale):
1. Neuinfektionen in der Stadt: 82 – Höchstwert

2. Infizierte in der Stadt: 615 (+22)  – Höchstwert

3. 7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner: 172,14 (+17,05) – Höchstwert
Die Inzidenz in der Stadt ist gestiegen, weil vorige Woche Donnerstag 41 Fälle registriert wurden.

4. Im Krankenhaus behandelte Patienten: 114 (-3)
Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 90 (+/-0) – unverändert Höchstwert
davon Intensivbehandlungen: 27 (+/-0)

5. Zahl der Toten: zu beklagen 47 (+3)
– mit dem Virus gestorben: 31 (+1)
– an dem Virus gestorben: 16 (+2)

Leider müssen wir heute von drei Todesfällen berichten. Zwei Männer, 79 und 88 Jahre alt, sowie eine 77-jährige Frau sind im Krankenhaus Martha-Maria und im Elisabeth-Krankenhaus gestorben.

Weitere statistische Angaben zum Tage:
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 566 (-39)
Gesamtsumme der Infizierten: 2.447 (+82) 
Anzahl der Geheilten: 1.785 (+57)
Anrufe an den Hotlines: 2.137 (Corona: 855; Bürgertelefon: 1.282)

Die Altersaufteilung der 36 Frauen und 46 Männer stellt sich wie folgt dar:
Unter 18 Jahre: 23
19-29 Jahre: 14
30-49 Jahre: 21
50-69 Jahre: 10
Über 70 Jahre: 14

Recherche-Ergebnisse zu den ermittelten Orten der Infektion:
Privates Umfeld: 28 Neuinfektionen;
Hier lagen Kontakte zu Positiven innerhalb der Familie oder des Freundes- und Bekanntenkreises vor.

Berufliches Umfeld: 16 Neuinfektionen;
Es sind viele unterschiedliche Branchen betroffen, Schwerpunkte mit mehreren Fällen sind in der Logistik- und der Bau-Branche zu finden.

Alten- und Pflegebereich: 6 Neuinfektionen;

    • Drei Fälle betreffen erneut die Einrichtung in der Joachimstaler Straße, betroffen sind ein Mitarbeiter sowie zwei Bewohner.
    • Drei Fälle betreffen Pflegerinnen in mobilen Diensten, die teilweise auch in anderen Landkreisen tätig sind.

Medizinischer Bereich: 6 Neuinfektionen;

    • In einem Fall ist eine Servicekraft des Elisabeth-Krankenhauses betroffen.
    • Ein Fall betrifft Rettungsdienst-Personal in einem anderen Landkreis.
    • Ein Fall lässt sich einem Aufenthalt in einer Reha-Klinik zuordnen.
    • Ein Fall betrifft eine Mitarbeiterin eines Labors.
    • Zwei Fälle betreffen Patienten, die stationär in verschiedenen Kliniken behandelt werden und aufgrund ihres Gesundheitszustandes keine Auskunft zu möglichen Infektionswegen geben können.

Gemeinschaftseinrichtungen (Schulen, Kitas, MLU): 26 Neuinfektionen; aus folgenden Einrichtungen:

    • Drei Fälle Grundschule Kastanienallee (hier galt teilweise schon Quarantäne)
    • Ein Fall Christian Wolff Gymnasium (hier galt schon Quarantäne)
    • Ein Fall Grundschule Westliche Neustadt
    • Ein Fall Gemeinschaftsschule Heinrich Heine (hier galt schon Quarantäne)
    • Ein Fall KGS Hutten
    • Sechs Fälle Gemeinschaftsschule August Hermann Francke
    • Ein Fall BbS IV Friedrich List
    • Ein Fall KGS Wilhelm von Humboldt
    • Ein Fall Sport-Gymnasium
    • Ein Fall Sekundarschule Am Fliederweg
    • Ein Fall Kita Rainstraße
    • Ein Fall Kita Weingärten
    • Zwei Fälle Grundschule Am Ludwigsfeld
    • Ein Fall ist einer Behindertenwerkstatt zuzuordnen.
    • Zwei Fälle betreffen private Bildungsinstitute
    • Zwei Fälle an der Martin-Luther-Universität

Zu den genannten Einrichtungen wurde Kontakt aufgenommen.

Zu den Gemeinschaftseinrichtungen:
Der Fachbereich Gesundheit hat gestern in drei Gemeinschaftseinrichtungen 104 Schnelltests zur Aufhebung von bestehenden Quarantänen durchgeführt. Sechs dieser Abstriche brachten positive Ergebnisse, vier am Südstadt-Gymnasium, zwei am Sport-Gymnasium. Hier sind PCR-Tests zur Überprüfung erfolgt.

Zudem liegen inzwischen weitere PCR-Ergebnisse der zehn positiven Schnelltests der Gemeinschaftsschule August-Hermann-Francke vor. Insgesamt wurden acht Tests in der PCR positiv bestätigt, einer fiel negativ aus, ein Ergebnis fehlt noch.

Zur Situation in den Krankenhäusern:
In drei Krankenhäusern der Stadt, im Elisabeth-Krankenhaus, in der Uniklinik und im Bergmannstrost, verzeichnen wir mehrere Meldungen über Infektionsgeschehen in der Mitarbeiterschaft. Diese werden aktuell von den Kliniken und vom Fachbereich Gesundheit gemeinsam aufgearbeitet. Die Personalsituation setzt die Kliniken nun zusätzlich unter Druck.

Gestern Nachmittag hat es zudem erstmals eine gemeinsame Videokonferenz des Sozialministeriums mit allen Krankenhäusern und Trägern des Rettungsdienstes im südlichen Sachsen-Anhalt geben. Dort wurde unter anderem beschlossen, Versorgungsmaßnahmen miteinander abzustimmen und sich gegenseitig zu unterstützen, um die Gesundheitsversorgung, auch unabhängig von Covid-Erkrankungen, für die Bevölkerung sicherzustellen. Zudem werden Patienten aus Sachsen übernommen.

Für die Kliniken der Stadt Halle ändert sich durch den Beschluss nichts. Aktuell werden 114 Covid-Patienten in halleschen Krankenhäusern behandelt, darunter auch 24 Patienten aus dem Umland von Halle. Die Anzahl der Intensiv-Patienten liegt bei 27.  Die Ampel steht nunmehr auf gelb bis dunkelgelb.

Zum Thema Impfung:
Der Pandemiestab erwartet – Stand heute – noch vor Weihnachten eine erste Lieferung mit Impfstoff. Über die genaue Menge der Impf-Dosen und die Anzahl von Personen, die wir damit impfen können, lässt sich im Moment leider noch nichts sagen.

Der Pandemiestab erstellt aktuell einen umfassenden Impfplan, welche Personengruppen geimpft werden, in welcher Reihenfolge, dies geschieht auf der Grundlage der Empfehlungen des Bundes. Dazu läuft in allen Alten- und Pflegeheimen eine Abfrage zur grundsätzlichen Impfbereitschaft.

Im Ergebnis sind in Halle startklar und könnten mit mobilen Teams an dem Tag, an dem ein Impfstoff geliefert wird, mit dem Impfen beginnen.

Eine breite Impf-Offensive über die Impfzentren wird erst in einem zweiten Schritt erfolgen. Das dafür vorgesehene erste Impfzentrum der Stadt in der Magdeburger Straße ist ungeachtet dessen ebenfalls startklar.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern erneut die Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt kontrolliert. Es wurden keine Verstöße festgestellt. Darüber hinaus erfolgten 242 Kontrollen, in…

    • drei Gaststätten,
    • 179 Geschäften,
    • sechs Alten- und Pflegeheimen,
    • acht Parkanlagen,
    • 38 Einrichtungen zur Körperpflege,
    • einer Spielhalle
    • sowie sieben Kontrollen von bekannten Treffpunkten.

Dabei gab es keine Verstöße gegen die Eindämmungsverordnung.

Zum Thema Stadtverwaltung:
Der Pandemiestab hat heute beschlossen, in Anbetracht der aktuellen Entwicklung der Pandemielage die Stadtverwaltung in den Notbetrieb umzustellen. Das bedeutet, dass nur noch die publikumsnotwendigen Dienstleistungen in den städtischen Einrichtungen angeboten werden. Viele Beschäftigten der Stadtverwaltung wechseln in Abstimmung mit ihren Vorgesetzten in das Home-Office, um Ansteckungsrisiken zu minimieren.

Die Details werden aktuell in den Geschäftsbereichen abgestimmt und in den kommenden Tagen auch kommuniziert. Die Stadtverwaltung bleibt aber weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar.
Dies hatten wir an dieser Stelle bereits seit Tagen allen Dienstleistungsunternehmen empfohlen, wo immer es möglich ist.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
bei allen Verordnungen und Regelungen bleibt eines unerlässlich: Es geht um unseren eigenen Zugang zu den Gefahren des Corona-Virus. Es geht um unsere Eigenverantwortung. Deshalb abschließend wie immer meine Bitte: Nehmen Sie diese Eigenverantwortung bitte wahr.

    • Reduzieren Sie Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum;
    • Verzichten Sie generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten;
    • Veranstalten Sie keine privaten Feiern;
    • Vermeiden Sie nicht notwendige Aufenthalte in geschlossenen Räumen mit Publikumsverkehr.
    • Halten Sie dort, wo Begegnungen unvermeidlich sind, bitte die AHA+AL Regeln ein: Wahren Sie Abstand, setzen Sie die Hygienemaßnahmen um, tragen Sie Alltagsmasken, nutzen Sie die CoronaWarnApp und lüften Sie regelmäßig.

Bitte informieren Sie sich stets aus zuverlässigen und offiziellen Quellen. Alle Zahlen und Fakten, die wir in dieser Pressekonferenz bekannt geben, sind im Anschluss auch auf www.halle.de nachzulesen. Für alle Nachfragen haben wir im Pandemiestab zentrale Ansprechpartner benannt:

Nadine Kadyck (Schule): nadine.kadyck@halle.de
Kirsten Schneider (Sport): kirsten.schneider@halle.de
Eric Brecht (Wirtschaft und Kirchen): eric.brecht@halle.de

Bleiben Sie zuversichtlich. Und bleiben Sie vor allem gesund.”

16. Dezember 2020

Halle/Verwaltung. Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales, Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger haben in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Corona-Virus-Situation in der Stadt Halle (Saale) informiert.

Statement des Oberbürgermeisters im Wortlaut:

Indikatoren zur Einschätzung der Lage in der Stadt Halle (Saale):
1. Neuinfektionen in der Stadt: 73 – Höchstwert

2. Infizierte in der Stadt: 593 (+23)  – Höchstwert

3. 7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner: 155,09 (+11,23) – Höchstwert

4. Im Krankenhaus behandelte Patienten: 117 (+14) – Höchstwert
Im Krankenhaus behandelte Hallenser: 90 (+3) – Höchstwert
davon Intensivbehandlungen: 27 (+/-0)

5. Zahl der Toten: zu beklagen 44 (+2)
– mit dem Virus gestorben: 30 (+2)
– an dem Virus gestorben: 14 (+/-0)

Leider müssen wir heute wieder von zwei Todesfällen berichten. Eine 87-jährige Frau und ein 79-jähriger Mann sind mit einer Corona-Infektion in einem Krankenhaus bzw. einem Alten- und Pflegeheim gestorben.

Weitere statistische Angaben zum Tage:
Anzahl der gestern durchgeführten Abstriche: 605 (-597)
Gesamtsumme der Infizierten: 2.365 (+73) 
Anzahl der Geheilten: 1.728 (+48)

Die Altersaufteilung der 31 Frauen und 42 Männer stellt sich wie folgt dar:
Unter 18 Jahre: 15
19-29 Jahre: 18
30-49 Jahre: 17
50-69 Jahre: 17
Über 70 Jahre: 6

Recherche-Ergebnisse zu den ermittelten Orten der Infektion:
Privates Umfeld: 28 Neuinfektionen;
Hier lagen Kontakte zu Positiven innerhalb der Familie oder des Freundes- und Bekanntenkreises vor.

Berufliches Umfeld: 10 Neuinfektionen;

    • Zwei Fälle betreffen Montagearbeiter.
    • Zwei Fälle sind der Logistik-Branche zuzuordnen.
    • Vier Fälle betreffen die Dienstleistungs-Branche (Sicherheitsfirma, Nagelstudio, Küchenservice, Gewerkschaft).
    • Zwei Fälle betreffen Mitarbeiter aus dem Einzelhandel.

Alten- und Pflegebereich: 3 Neuinfektionen;

    • Ein Fall betrifft einen Bewohner der Einrichtung in der Joachimstaler Straße.
    • Ein Fall betrifft eine Bewohnerin einer Senioren-WG, in der es bereits ein Ausbruchsgeschehen gab.
    • Ein Fall betrifft eine Bewohnerin des Seniorenheims Lindenhof.

Medizinischer Bereich: 8 Neuinfektionen;

    • Vier Fälle betreffen medizinisches Personal aus verschiedenen Kliniken.
    • In einem Fall lässt sich die Infektion über den Kontakt bei einer physiotherapeutischen Behandlung zuordnen.
    • Ein Fall Fall betrifft medizinisches Personal einer Klinik in einem anderen Landkreis.
    • Zwei Fälle betreffen Patienten, die stationär behandelt werden und aufgrund ihres Gesundheitszustandes keine Auskunft zu möglichen Infektionswegen geben können.

Gemeinschaftseinrichtungen (Schulen, Kitas, MLU): 24 Neuinfektionen aus folgenden Einrichtungen:

    • ein Fall Kita Am Stadtpark
    • ein Fall Sport-Gymnasium
    • drei Fälle Sekundarschule Süd
    • drei Fälle Sekundarschule Am Fliederweg
    • vier Fälle Gemeinschaftsschule August Hermann Francke
    • ein Fall IGS Steintor
    • ein Fall BbS Gutjahr
    • ein Fall BbS V Klosterstraße
    • ein Fall BbS IV Friedrich List.
    • fünf Fälle betreffen private Bildungsinstitute.
    • drei Fälle betreffen Studierende und Mitarbeiter der MLU.

Quarantänen folgen entsprechend den Vorgaben aus der Allgemeinverfügung. Zu den genannten Einrichtungen wurde Kontakt aufgenommen.

Zu den Gemeinschaftseinrichtungen:
Der Fachbereich Gesundheit hat gestern in drei Gemeinschaftseinrichtungen Schnelltests zur Aufhebung von bestehenden Quarantänen durchgeführt. Die 80 Abstriche brachten alle negative Ergebnisse.

Noch einmal zur Erinnerung: Die Schnelltests in Schulen und Kitas dienen laut geltender Allgemeinverfügung der Stadt dazu, bestehende Quarantänen zu beenden und bei negativem Ergebnis die Rückkehr in die Gemeinschaftseinrichtung zu ermöglichen.

Mit der Aufhebung der Präsenzpflicht in den Schulen seit heute werden wir die Schnelltests in den Schulen nur noch bis einschließlich Freitag anbieten. Mit Beginn der Ferien entfallen diese Tests. Ab dann gilt für alle positiv Getesteten und deren Kontaktpersonen die vollständige  10-tägige Quarantäne. In den Kitas planen wir die Schnelltests bis einschließlich 23. Dezember 2020.

Das Land hat zudem heute mitgeteilt, dass es für alle Lehrkräfte sowie für das schulische Personal, also Pädagogische Mitarbeiter, Schulsozialarbeiter, Schulsekretärinnen oder Hausmeister, die Möglichkeit gibt, sich am 7. und 8. Januar einem Corona-Schnelltest zu unterziehen. Insgesamt können mehr als 27.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an allen 941 öffentlichen Schulen des Landes sowie den Schulen in freier Trägerschaft an den Testungen teilnehmen.

Zur Situation in den Krankenhäusern:
Das Elisabeth-Krankenhaus hat gestern darüber informiert, dass es Covid-19-Patienten aus dem Klinikum in Merseburg übernommen hat. Es handelt sich um 4 Patienten, darunter zwei Intensiv-Patienten.

Für die Mediziner der halleschen Kliniken sind solche Unterstützungs-Maßnahmen für andere Krankenhäuser eine Selbstverständlichkeit. Die vermehrten Anfragen aus anderen Landkreisen zeigen aber auch, dass sich die Situation weiter zuspitzt und dass sich eine Beurteilung der Lage in den Kliniken nicht allein auf die Situation in der Stadt Halle eingrenzen lässt.

Ich habe es wiederholt gesagt und möchte es noch einmal wiederholen: Eine der entscheidendsten Fragen in dieser Pandemie ist es, ob es uns gelingt, das Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Für Halle steht die Ampel bereits seit einigen Tagen auf Gelb. Die Zahlen von stationär behandelten Covid-Patienten ist aber weiter steigend.
Aktuell werden 117 Covid-Patienten in halleschen Krankenhäusern behandelt.

Heute Nachmittag wird es erstmals eine gemeinsame Videokonferenz des Sozialministeriums mit allen Krankenhäusern und Trägern des Rettungsdienstes im südlichen Sachsen-Anhalt geben. Diesen Austausch halten wir für dringend notwendig, um ein Gesamtbild über die aktuelle Lage im Gesundheitssystem zu erhalten.

Zum Thema Sicherheit und Ordnung:
Die Ordnungskräfte der Stadt haben gestern erneut die Einhaltung der Maskenpflicht in der Innenstadt kontrolliert. Es wurden fünf Verstöße festgestellt.
Darüber hinaus erfolgten 18 Kontrollen, in…

    • sechs Gaststätten,
    • zehn Geschäften,
    • sowie zwei Kontrollen von Personengruppen.

Dabei gab es einen Verstoß in einer Gaststätte.

Zur 9. Eindämmungsverordnung des Landes:
Der Pandemiestab der Stadt hat gestern Abend ausführlich über die 9. Eindämmungsverordnung des Landes beraten. Zentrale Frage dabei war der Umgang mit Orten, an denen mit Personenansammlungen zu rechnen ist. In diesem Zuge haben wir Maßnahmen diskutiert für verschiedene Bereiche. Die Ergebnisse möchte ich Ihnen gern vorstellen:

Zu den Bädern:
Die geplante reguläre Schließung der Bäder für den Vereinssport in der Weihnachtszeit wird vom 19.12. auf den heutigen 16.12. vorgezogen. Die Schließung dauert vorerst bis zum 10. Januar 2021 an. In der Konsequenz werden das Stadtbad und die Schwimmhalle Neustadt geschlossen.

Die Sprunghalle in Halle-Neustadt und die Robert-Koch-Schwimmhalle bleiben geöffnet, eine Nutzung ist aber ausschließlich Olympia- und Bundeskadern erlaubt. Landes- und Nachwuchskadern ist keine Nutzung gestattet.

Für das öffentliche Schwimmen sind die Bäder in Halle bereits seit 02.11.2020 geschlossen. Das Schulschwimmen entfällt ab dem 15. Dezember.

Zum Zoo:
Die Geschäftsführung des Bergzoos hat zusammen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Zoos und dem Pandemiestab der Stadt Halle nach intensiven Beratungen beschlossen, auch den Zoo für den Besucherverkehr ab heute und zunächst bis zum 10.01.2021 zu schließen. Damit nehmen die Verantwortlichen auch ihre Verpflichtung wahr, die Gesundheit der Zoomitarbeiter zu schützen und dadurch auch die Versorgung der Tiere in dieser angespannten Situation weiter sicher zu stellen.

Zu den Behindertenwerkstätten:
Die Behindertenwerkstätten bleiben geöffnet. Der Pandemiestab ist hier Expertenmeinungen gefolgt, dass gerade Menschen mit Behinderungen einen geregelten Tagesablauf brauchen und ihnen deshalb die Arbeit in den Werkstätten erlaubt sein sollte. Der Pandemiestab spricht für die Betreiber der Behindertenwerkstätten allerdings die dringende Empfehlung aus, alle Mitarbeitenden und Betreuer zweimal wöchtenlich zu testen. Zudem wird dringend empfohlen, in den Werkstätten dauerhaft FFP2-Masken zu tragen.

Zu Bautätigkeiten:
Die Stadt Halle wird auf ihren Baustellen bis Anfang des kommenden Jahres keine Sondierungsarbeiten mehr durchführen. Die Entscheidung ist eine Konsequenz aus den wiederholten Bombenfunden bei Bauarbeiten auf der Silberhöhe. Angesichts der gegenwärtigen Infektionslage sind Evakuierung, wie sie auf der Silberhöhe zuletzt nötig waren, unbedingt zu vermeiden.

Zum Sport:
Neben den beschriebenen Regelungen für die Bäder wird es in der Stadt Halle keine ergänzenden Regelungen zur 9. Eindämmungsverordnung geben. Städtische Sportanlagen und verpachtete Sportanlagen bleiben allerdings für den Bereich des Individualsports geschlossen. Hier erfolgen gegenwärtig auch Abstimmungen mit dem Landessportbund.

Die Stadt Halle (Saale) hat gegenüber dem Landessportbund Sachsen-Anhalt e.V. die Empfehlung ausgesprochen, dass der Sportbetrieb in städtischen Sportanlagen ausschließlich auf die Olympia-, Perspektiv- und Nachwuchskader 1 beschränkt wird. Der Landessportbund unterstützt diese Beschränkung und kommuniziert dies mit den Sportfachverbänden.

Zu den Hochzeiten:
Für Hochzeiten im Trauzimmer des Ratshofes gilt ab sofort eine Beschränkung der Teilnehmerzahl. Neben dem Brautpaar und dem Standesbeamten dürfen sich hier aus Platzgründen maximal vier weitere Personen aufhalten. Für Hochzeiten im deutlich größeren Trauzimmer im Stadthaus gelten die Regelungen der 9. Eindämmungsverordnung.

Zu den Sonnenstudios
Der Pandemiestab hat beschlossen, entsprechend der gültigen Eindämmungsverordnung den Betrieb von Sonnenstudios weiter zu ermöglichen. Die konsequente Umsetzung der Hygienekonzepte wird von der Stadt überprüft.

Wir erwarten, dass die neuen Regelungen viele Detailfragen mit sich bringen. Ich möchte deshalb noch einmal auf die zentralen Ansprechpartner des Pandemiestabes verweisen, die in den Bereichen Schule, Wirtschaft, Sport und Kirchen für Ihre Fragen zur Verfügung stehen.

Die Kontaktdaten finden Sie auf unserer Internetseite.

Die 9. Eindämmungsverordnung des Landes appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, für die Weihnachtszeit die Kontakte fünf bis sieben Tage vor dem Familienfest auf ein absolutes Minimum zu reduzieren („Schutzwoche“).

Vom Zünden von Silvesterfeuerwerk wird generell dringend abgeraten,  da dies aufgrund des Gefahrenpotenzials eine zusätzliche Belastung für das Gesundheitswesen darstellt.

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,
bei allen Verordnungen und Regelungen bleibt eines unerlässlich: Es geht um unseren eigenen Zugang zu den Gefahren des Corona-Virus. Es geht um unsere Eigenverantwortung. Deshalb abschließend wie immer meine Bitte: Nehmen Sie diese Eigenverantwortung bitte wahr. 

    • Reduzieren Sie Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum;
    • Verzichten Sie generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten;
    • Veranstalten Sie keine privaten Feiern;
    • Vermeiden Sie nicht notwendige Aufenthalte in geschlossenen Räumen mit Publikumsverkehr.

Halten Sie dort, wo Begegnungen unvermeidlich sind, bitte die AHA+AL Regeln ein: Wahren Sie Abstand, setzen Sie die Hygienemaßnahmen um, tragen Sie Alltagsmasken, nutzen Sie die CoronaWarnApp und lüften Sie regelmäßig.
Bitte informieren Sie sich stets aus zuverlässigen und offiziellen Quellen. Alle Zahlen und Fakten, die wir in dieser Pressekonferenz bekannt geben, sind im Anschluss auch auf www.halle.de nachzulesen.

Bleiben Sie zuversichtlich. Und bleiben Sie vor allem gesund.”


Alle Angaben ohne Gewähr.
Die Herausgabe der Zahlen und Statistiken erfolgt durch die Stadt Halle (Saale).