Vier MLU-Wissenschaftler erneut besonders häufig zitiert

Halle. MLU/CampusHalensis. Vier Wissenschaftlern der Universität ist es gelungen, ihre Vorjahreserfolge zu wiederholen und erneut unter den „Highly Cited Researchers“ geführt zu werden. Das Ranking wird jährlich von dem Unternehmen „Clarivate“ herausgebracht und umfasst das eine Prozent der Forschenden, die in den vergangenen zehn Jahren häufiger in Fachzeitschriften zitiert wurden als alle ihre Kolleginnen und Kollegen desselben Fachgebiets.

Ingolf Kühn, Stuart Parkin (oben, v.l.), Stanley Harpole und Josef Settele (unten, v.l.) gehören zu den „Highly Cited Researchers“. Foto: Sebastian Wiedling / UFZ (3), Maike Glöckner.
Ingolf Kühn, Stuart Parkin (oben, v.l.), Stanley Harpole und Josef Settele (unten, v.l.) gehören zu den „Highly Cited Researchers“. Foto: Sebastian Wiedling / UFZ (3), Maike Glöckner.

Sie gelten als die einflussreichsten Wissenschaftler weltweit: Zu den Forschern, deren Studien im vergangenen Jahrzehnt besonders häufig zitiert wurden, zählt der Physiker Prof. Dr. Stuart Parkin, der 2014 mit einer Humboldt-Professur an die MLU berufen wurde und Direktor des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik in Halle ist. 2018 schaffte er es zum ersten Mal in die Liste der „Highly Cited Researchers“, ebenso wie der auch diesmal vertretene Prof. Dr. Josef Settele, Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) sowie außerplanmäßiger Professor an der MLU. Zwei weitere gemeinsame Professoren von MLU und UFZ sind bereits seit Jahren regelmäßig unter den Meistzitierten: Biodiversitätsforscher Prof. Dr. Ingolf Kühn und Prof. Dr. Stanley Harpole, beide ebenfalls iDiv-Mitglieder.

Im diesem Jahr sind fast 6.200 Forschende unter den „Highly Cited Researchers“. Sie kommen aus fast 60 Ländern und 21 Forschungsfeldern. Die meisten der vielzitierten Forscherinnen und Forscher sind in den USA ansässig. Ihr Anteil liegt bei über 40 Prozent, ist jedoch im Gegensatz zu 2019 etwas geschrumpft. China folgt mit etwa zwölf Prozent, fast zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Deutschland liegt auf dem vierten Platz, hier haben es 345 Forschende auf die Liste geschafft, etwas mehr als 2019. Unter den Vielzitierten sind auch 26 Nobelpreisträgerinnen und -preisträger.

Autorin: Ronja Münch