Drachenbootverein hat schon fast Alternativen fürs Training

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Halle. Drachenbootverein. Aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen ist Drachenboottraining, wie man es kennt – mit bis zu 20 Paddlern in einem Boot – natürlich nicht möglich. Auch die Corona konforme Variante mit reduzierter Sportleranzahl und somit größeren Abständen ist derzeit nicht erlaubt. Abhilfe sollen da deutlich kleinere Boote schaffen.

Und um dies zu finanzieren, wurde jetzt ein Crowdfunding Projekt ins Leben gerufen. Seit mittlerweile 10 Tagen läuft die Crowdfunding Aktion des 1. Halleschen Drachenbootverein e.V. Crowdfunding (wörtlich übersetzt: “Mengenfinanzierung“) heißt im Grunde: Gemeinsam sind wir stark.

Der Verein möchte mit der Unterstützung von vielen Helfern, Unterstützern und Sportfreunden kleinere Paddelboote – sogenannte Outrigger – kaufen um bspw. während der Zeit der Kontaktbeschränkungen einzeln oder mit maximal zwei Personen in einem Boot trainieren zu können.

Wer Drachenboote kennt, weiß, dass diese für insgesamt 20 Paddler ausgelegt sind. Das ist natürlich alles andere als „coronakonform“. Aber auch nach der Pandemie ist ein Einsatz der Outrigger sinnvoll. Da die Paddelbewegung der im Drachenboot ähnelt, kann hier individuelles Training stattfinden ohne 20 Leute zusammenbekommen zu müssen, so dass auch Neulinge erstmal üben, bzw. Schichtdienstler auch mal trainieren können.

Darüber hinaus werden die Boote dabei behilflich sein, z.B. unsere Pink Paddler/innen an diesen schönen Sport heranzuführen. Es kann leichter probiert werden, inwieweit die individuellen Einschränkungen der Betroffenen und das Paddeln zusammenpassen

Über die Seite https://www.fairplaid.org/paddelnmitabstand können sich noch bis zum 2.2.2021 um 20 Uhr interessierte Sportunterstützer über die angebotenen Prämien informieren, das schönste aussuchen und spenden.

Nach einem fulminanten Start, bei welchem innerhalb der ersten 48 Stunden schon 50% der Summe zusammenkamen, gerät das Unternehmen aktuell ein wenig ins Stocken. Damit es an den letzten Münzen nicht scheitert, bittet der Verein noch einmal um Mithilfe.

Weitersagen, Werbung machen und natürlich auch gerne selber spenden. Denn die Spenden werden nur ausgezahlt, wenn mindestens die geplante Summe zusammenkommt.