Juliane Noack Förderverein lädt zum Vortrag “Unter der Borke” ein

Aktuelles

Schmuckkünstlerin Ildikó Dánfalvi über das Sinnbild der Natur im zweiten Meisterschüler*innenvortrag „Unter der Borke“ des Juliane Noack Fördervereins

Update 02.11.2020:
Halle. JulianeNoackKünstlerförderung. Leider müssen wir aufgrund der aktuellen Corona-Situation und der ab dem 2.11. geltenden Regelungen den Vortragsabend von Ildikó Dánfalvi “Unter der Borke” am 11.11.2020 im Lichthaus Halle absagen.
Die Sicherheit und Gesundheit aller Besucher*innen, der Künstlerin und aller weiteren Beteiligten und ehrenamtlichen Helfer*innen des Abends steht an oberster Stelle. Wir arbeiten an einer digitalen Alternative und können schon bald mehr dazu sagen. Soviel ist schon klar: wir produzieren ein Video und möchten dann auf diesem Wege Ildikó Dánfalvi die Gelegenheit geben, über ihre Arbeit zu sprechen. Außerdem wird es die Möglichkeit zu digitalem Austausch geben.

Halle. JulianeNoackKünstlerförderung. „Unter der Borke ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Leben, welches sich unter der menschlichen Borke abspielt, welches unsicht- und unfassbar ist.“ So formuliert Ildikó Dánfalvi, aktuell Meisterschülerin in der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle bei Prof. Hans Stofer. Sie steht im Mittelpunkt des zweiten Vortragsabends des Juliane Noack Fördervereins, der am 11.11.2020,  19.30 Uhr im Café des Lichthauses in Halle (Saale) stattfindet. In der Vortragsreihe unter dem Motto #SCHMUCKhochBURGhalle sprechen Meisterschüler*innen der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle seit 2019 über zeitgenössischen Schmuck.

Ildikó Dánfalvi gibt in ihrem Vortrag Einblicke in ihr Verständnis von zeitgenössischem Schmuck und in ihr Meisterschülerstudium bei Prof. Hans Stofer. Was sich „Unter der Borke“ abspielt, ist für sie eine geheimnisvolle Welt, welche sie durch Schmuck und Bilder an die Oberfläche und ins Bewusstsein bringen möchte. Die Borke ist die Haut, aber auch der eigentliche lebende Teil des Baumes. Die Borke ist einerseits Schutz – wie die schützende Fassade eines Menschen, die er entwickelt, weil er verletzbar ist. Anderseits ist die Borke Leben, weil sie wie die menschliche Haut leben absorbiert – aber auch sofort kommuniziert, wenn etwas nicht stimmt.

Ergänzt wird der Vortragsabend von einer Einführung in das Thema von Prof. Hans Stofer, Professor der Schmuckklasse. Die Begrüßung übernimmt Katrin Eitner („Förderverein zum Aufbau einer Juliane Noack Künstlerförderung e.V.“).

Der Gesprächsabend wird durch die Stadt Halle (Saale) gefördert.

Über Ildikó Dánfalvi
Ildikó Dánfalvi ist seit 2020 Meisterschülerin in der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle bei Prof. Hans Stofer. Zuvor studierte sie seit 2015 in der Klasse und erlangte im Jahr 2019 ihr Diplom im Fachbereich Plastik. Von 2013 bis 2015 studierte sie Schmuck und Objekte der Alltagskultur (BA) an der Hochschule Pforzheim, Fakultät für Gestaltung. Gerade kehrte Ildikó Danfalvi von ihrer ersten Einzelausstellung in Budapest (FISE Galerie) zurück, die trotz Corona im September 2020 stattfinden konnte. Neben weiteren Ausstellungen u.a. in München, Pforzheim, Lissabon (PT) und Nijmegen (NL) hat sie ihre Arbeiten gerade auch in Halle (Saale) in der Gruppenausstellung „Vor Ort (Stadt)“ in der Burg Galerie im Volkspark gezeigt.

Über die Meisterschüler*innenförderung des Juliane Noack Fördervereins
Zwischen der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und dem Juliane Noack Förderverein besteht seit langem eine besondere Beziehung. Juliane Noack hat in der Klasse von 2004 bis 2012 studiert. Seit Oktober 2017 wird die Klasse von Prof. Hans Stofer geleitet. Aus dem stetigen Kontakt entstand die Idee einer langfristigen Unterstützung der Klasse. Die öffentliche Vortragsreihe mit jährlichen stattfindenden Vorträgen seit dem Jahr 2019 ist eingebunden in das Förderprogramm für die Meisterschüler*innen, die in der Schmuckklasse der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle studieren.

Im Focus des Förderprogramms stehen die Themenkreise Professionalität, Vermittlung, öffentliche Wahrnehmung sowie Honorierung der künstlerischen Arbeit. So können die Meisterschüler*innen verschiedene Vermittlungsformate und Strategien erproben, die schon jetzt und ihrer späteren beruflichen Praxis eine Rolle spielen (werden). Gemeinsam wurde ein Förderprogramm mit folgenden Elementen entwickelt:

  • Der Blick nach innen – Finanzielle Förderung eines Workshops, den die/derMeisterschüler*in für die Studierenden der Klasse entwickelt.
  • Der Blick nach außen – Veranstaltung eines Meisterschüler*innen-Vortrages* für die Öffentlichkeit der Stadt Halle (Saale), “ mit aktuellen Themen aus der Meisterschüler*innenzeit
  • Förderung einer Publikation
  • Ankauf einer Arbeit für die Sammlung des Juliane Noack Fördervereins (ggf. mit begleitenden Materialien wie Skizzen, Entwürfen, Materialsammlungen, etc.)

Nach der Förderung der ersten Meisterschülerin Sarah Schuschkleb seit 2019 wird seit 2020 Ildikó Dánfalvi im Rahmen des Förderprogramms unterstützt.