Deutscher Preis für Kulturelle Bildung für Projekt von Burg-Professor

Das Fabmobil wird seit 2017 vom Verein The Constitute betrieben. Foto: Jakub Purej.

Halle. KunsthochschuleBURG. Das Fabmobil, eine fahrende Kunst- und Digitalwerkstatt für den ländlichen Raum, das von Burg-Professor Christian Zöllner mitverantwortet wird, erhält hochdotierte Auszeichnung beim erstmals veranstalteten Wettbewerb KULTURLICHTER. 

Beim erstmals von der Kulturstiftung der Länder vergebenen Deutschen Preis für Kulturelle Bildung KULTURLICHTER wurde auch das von Burg-Professor Christian Zöllner mitverantwortete Projekt Fabmobil – eine fahrende Kunst- und Digitalwerkstatt für den ländlichen Raum ausgezeichnet. Dabei erhielt das Fabmobil am Donnerstag, 11. März 2021, den mit 20.000 Euro dotierten Preis der Länder, der ein regional und interregional übertragbares Projekt würdigt.

Das Fabmobil wird vom in Dresden ansässigen Verein The Constitute seit 2017 betrieben. Neben Industriedesignprofessor Christian Zöllner, der einer der Vereinsvorsitzenden ist, sind auch mehrere Studierende und Alumni der BURG als Workshopleiter*innen für das Fabmobil aktiv. Das Fabmobil ist eine mobile Technologiewerkstatt und zugleich ein fahrendes Kunst-, Kultur und Zukunftslabor für die ländlichen Räume der Lausitz. In dem mit Digitaltechnik und Werkzeugmaschinen ausgestatteten Doppeldeckerbus werden Workshops und Kurse angeboten – vor allem für junge, aber auch ältere Menschen. Das Fabmobil vermittelt neue digitale Kreativtechnologien sowie computergestützte Kunst und Gestaltung. Ziel ist es, Creative Technologies wie 3D-Druck, Virtual Reality, Robotik und Programmierung in den ländlichen Raum zu bringen.

Der 2020 von Bund und Ländern ausgelobte KULTURLICHTER-Preis wurde 2021 zum ersten Mal verliehen.