Hauptbahnhof Magdeburg: Verwirrter 33-Jähriger mit Hammer und Messer unterwegs

Bundespolizisten stellen offenbar verwirrten Mann

Foto: Bundespolizei.

Magdeburg. Bundespolizei. Am 12. Januar 2021, gegen 17:00 Uhr stellte eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Magdeburg einen Mann, der sichtbar in seiner Hand ein Messer trug. Kurz zuvor meldeten Sicherheitsmitarbeiter der Bahn, dass er wild gestikulierend mit dem Messer und einem Hammer durch den Personentunnel lief. Bei der Kontrolle des 33-Jährigen stellten die Beamten auch den besagten Hammer fest.

Das Messer und der Hammer wurden präventiv sichergestellt, da der Deutsche offensichtlich verwirrt war und eine Eigen- und Fremdgefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte. Zur Feststellung seiner Personalien wurde der 33-Jährige mit in die Wache der Bundespolizei auf dem Bahnsteig 1 des Magdeburger Hauptbahnhofes genommen. Seine Identität wurde hier zweifelsfrei festgestellt. In der Schleuse der Wache löste der Mann zudem auch einen Feueralarm aus. Sein Atemalkoholgehalt lag bei 1,67 Promille. Aufgrund seines geistigen Zustandes wurde ein Rettungswagen angefordert, der den verwirrten Mann mit in ein Krankenhaus nahm.

Er wird sich dennoch wegen des Führens des Messers in der Öffentlichkeit und wegen des Missbrauchs von Notrufen verantworten müssen.