Paul-Riebeck-Stiftung informiert zu Corona-Schnelltests

News
© H@llAnzeiger

Schnelltests zügig umgesetzt

Halle. PRSt. Die kurzfristig für das vergangene Wochenende von der Stadt Halle (Saale) initiierte Testoffensive für Pflegeheime war herausfordernd für die Paul-Riebeck-Stiftung.

Mit insgesamt 980 Schnelltest-Kits wurden Bewohner der stationären Altenpflege und Behindertenhilfe sowie die Mitarbeiter-Teams der Paul-Riebeck-Stiftung auf Corona getestet. Foto: Falk Wenzel.
Mit insgesamt 980 Schnelltest-Kits wurden Bewohner der stationären Altenpflege und Behindertenhilfe sowie die Mitarbeiter-Teams der Paul-Riebeck-Stiftung auf Corona getestet. Foto: Falk Wenzel.

Von der Stadt geliefert wurden 980 Testkits: 760 am Freitag und weitere 220 am Montag. Zu testen waren sowohl Mitarbeiter*innen als auch Bewohner*innen in vier Altenpflegeheimen, einer Wohngemeinschaft und zwei Wohnheimen der Behindertenhilfe. Dank 41 eigens dafür geschulter Mitarbeiter*innen konnten bis Dienstagabend insgesamt 814 Tests durchgeführt werden. Die noch offenen Tests werden zeitnah umgesetzt.

Unterm Strich waren bei den 814 Tests sechs positive. Die betroffenen Mitarbeiter*innen haben sich sofort einem PCR-Test unterzogen. Davon – Stand heute – wurden inzwischen bereits fünf Mitarbeiter*innen negativ getestet. Das letzte Ergebnis liegt noch nicht vor. Deshalb gelten bis dahin für den entsprechenden Wohnbereich erweiterte Schutzmaßnahmen. Wir danken allen für das Einhalten unserer Schutz- und Hygieneregeln! 

Informationen rund um unseren Umgang mit Corona und die aktuell geltenden Besucherregeln gibt es hier: https://www.paul-riebeck-stiftung.de

Die Testverfahren PCR und PoC
Getestet wurde in der Paul-Riebeck-Stiftung mit einem PoC-Antigen-Schnelltest. Er kann Eiweiße des Virus anhand eines Abstriches des Nasen-Rachen-Raumes nachweisen. Dafür ist kein Labor nötig, die Ergebnisse sieht man innerhalb von 15 Minuten. Die Antigen-Tests ermöglichen es, schneller zu testen und asymptomatische Infektionen des Corona-Virus zeitnah zu erkennen. Ist ein Schnelltest positiv, wird das anhand eines PCR-Tests überprüft. Die Polymerase-Kettenreaktion (kurz PCR) ist bislang das zuverlässigste Verfahren. Hierbei werden mittels Nasen-Rachenabstrich entnommene Zellen der Schleimhaut im Labor untersucht. Das Ergebnis liegt nach ein bis zwei Tagen vor. Von einer Infektion ist auszugehen, wenn beide Tests positiv sind.