Uni hat Impfungen für Beschäftigte gestartet

Prorektorin Johanna Mierendorff (links) im Beratungsgespräch mit Betriebsärztin Octavia Buchspies. Foto: Markus Scholz.

Halle. MLU/CH. Seit Mittwoch gibt es ein zusätzliches Angebot der Universität im Kampf gegen die Corona-Pandemie: Der Betriebsärztliche Dienst führt nun für Beschäftigte ebenfalls Erstimpfungen durch. Zum Auftakt ließen sich die Prorektorin für Personalentwicklung und Struktur Prof. Dr. Johanna Mierendorff und Kanzler Markus Leber schützen.

Der entscheidende Part, die Spritze in den Oberarm, war schnell vorbei und wurde von Kanzler Markus Leber mit einem überraschten „War’s das schon?“ kommentiert. Leber und Prorektorin Johanna Mierendorff waren die ersten von mehr als 60 MLU-Beschäftigten, die am Mittwoch die Covid-19-Impfung durch den Betriebsärztlichen Dienst erhalten haben. „Ich bin froh, dass wir dieses zusätzliche Angebot bieten können. Aufgrund der begrenzten Kapazitäten können hier nicht alle Beschäftigten geimpft werden, aber wir ergänzen damit das Impfsystem insgesamt“, sagte Leber. Für das Rektorat und auch den Betriebsärztlichen Dienst sei von Beginn der bundesweiten Impfungen an klar gewesen, dass eine eigene Impfstation für Beschäftigte eröffnet werden soll, sobald dies möglich ist. Seit dieser Woche werden bundesweit auch Betriebsärzte mit Impfstoff beliefert. Der Betriebsärztliche Dienst habe zunächst 16 von 17 bestellten Fläschchen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer erhalten, sagte dessen Leiterin Ulrike Jendrezok, 18 weitere seien bestellt. Aus jedem können sechs Impfdosen generiert werden. Bei der ersten Terminvergabe am vergangenen Freitag sei von 8 bis 13 Uhr ein Anruf nach dem anderen eingegangen, so Jendrezok.

Autorin: Katrin Löwe.