Schüler stellen Projekt “Tagebuch der Gefühle” vor

halle.de/ps. Lesung und Podiumsdiskussion zum Projekt „Tagebuch der Gefühle” beginnen am Samstag, 8. Februar 2020, um 10 Uhr im Festsaal des Stadthauses, Marktplatz 2. Im Projekt „Spurensuche – Tagebuch der Gefühle“ haben sich 2018 Jugendliche der Stiftung Bildung & Handwerk-Südost mit Schülern der Klassenstufen 8 und 9 der Kooperativen Gesamtschule „Ulrich von Hutten“ zusammengeschlossen, um sich intensiv mit der Zeit des Nationalsozialismus in Halle auseinanderzusetzen.

Gemeinsam verfolgten sie mehr als ein Jahr lang die Geschichten von Juden aus Halle bis nach Auschwitz. Sie setzten sich mit den „Stolpersteinen“ in Halle auseinander, besuchten die Gedenkstätte „Roter Ochse“, sichteten Unterlagen im Stadtarchiv Halle und besuchten einen Schabbat-Abend in der jüdischen Gemeinde. Am Ende der Projektlaufzeit fuhr die Gruppe für eine Woche in die Gedenkstätte Auschwitz.

Über ihre Erfahrungen berichteten sie in einem Tagebuch. Nach 14 Lesungen vor allem in Schulen wird das Projekt im Stadthaus erstmals einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion statt.