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TERMINKALENDER 2012

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momentan laufende Veranstaltungen und Ausstellungen

noch bis 10. Februar 2012 - "Hallesche Kanaldeckel - eine runde Geschichte unter unseren Füßen"

Halle, 12.01.2012. SWH. Noch bis 10. Februar 2012 zeigen die Stadtwerke Halle hallesche Kanaldeckel in ihrem Kundencenter. Unter dem Motto "Eine runde Geschichte unter unseren Füßen" haben die halleschen Fotografen Peru John und Nadine Wiesener bemerkenswerte Kanaldeckel im Stadtgebiet fotografiert. Die Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH baut in der Innenstadt heute noch verzierte gusseiserne Exemplare ein. Insgesamt gibt es rund 25.000 Kanaldeckel im Stadtgebiet. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Kundencenters besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

noch bis 12. Februar 2012 - Kunstforum stellt Werke von Kunstpreisträgerin aus

Halle. KF. Arbeiten der Kunstpreisträgerin der Stiftung der Saalesparkasse 2011, Sonja Schrader, sowie Werke der mit Anerkennungen zum Kunstpreis ausgezeichneten Künstler sind vom 17. Januar 2012 bis zum 12. Februar 2012 im Kunstforum Halle, Bernburger Straße 8, zu sehen.
Mit dem Kunstpreis würdigt die Stiftung der Saalesparkasse bereits zum fünften Mal eine herausragende Diplomarbeit eines Absolventen der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.
Für ihre künstlerische Position zu Liebe und Anmut wurde Sonja Schrader, Absolventin der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, im vergangenen Sommer mit dem Kunstpreis der Stiftung der Saalesparkasse 2011 ausgezeichnet. Im Rahmen der Ausstellung wird Kunstpreisträgerin Sonja Schrader im Kunstforum Halle am Donnerstag, dem 19. Januar 2012, sowie am Donnerstag, dem 26. Januar 2012, jeweils 18.30 Uhr, aus dem zu ihrem Diplom entstandenen Buch "Über die Liebe - vier Haltungen und ein Dialog" lesen.

noch bis 16. Februar 2012 - "Hoffnung im zerstörten Paradies" - Fotowanderausstellung

Halle. UKH. Am 12. Januar 2010 bebte die Erde in Haiti mit einer Stärke von 7,0 auf der Richterskala. Diese wenigen Sekunden in den Nachmittagsstunden veränderten den Lauf der Dinge in diesem ohnehin verarmten Karibikstaat für immer: Die genaue Zahl der Toten ist bis heute ungeklärt, seriöse Schätzungen nennen 230.000 Opfer, Hunderttausende wurden teils schwer verletzt, etwa 1,5 Millionen Menschen verloren ihr Obdach, die Zerstörungen in weiten Teilen des Landes sind existenziell. Um das Leben danach kämpfen die Haitianer trotz aller Rückschläge wie dem Ausbruch der Cholera tapfer, unterstützt von tausenden Helfern aus aller Welt, darunter mehr als einhundert Helfer der Hilfsorganisation humedica aus Deutschland.
Die Situation im Land, die Arbeit der vielen Helfer von humedica und darüber hinaus, die Perspektive der Überlebenden: Die Fotowanderausstellung "Hoffnung im zerstörten Paradies" zeigt eindrucksvolle Bilder aus einem Leben nach der gewaltigen Katastrophe. Ein Leben voller harter Realitäten in einem Land, dessen Alltag dennoch in vielen Momenten Platz lässt für Hoffnung, Aufbruch und Zukunft.
Die Fotoausstellung ist ab sofort bis zum 16. Februar 2012 im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, Verbindungsgang zwischen Bettenhaus I und II (Ebene 1) zu sehen.

noch bis 26. Februar 2012 - "Dem Glauben dienend" im Kunstverein "Talstrasse"

Halle. KVT. Der Kunstverein "Talstrasse" e.V. in Halle, Talstraße 23, präsentiert vom 10. Dezember 2011 bis 26. Februar 2012 in der Ausstellung "Dem Glauben dienend" sakrales Gerät der Moderne, das größtenteils von mitteldeutschen Künstlern stammt. Ein Katalog und ein Symposium werden die Ausstellung begleiten.
Vasa sacra - Geräte für den sakralen Gebrauch - als Bestandteil der zeitgenössischen Kunst waren im östlichen Teil Deutschlands schon seit vielen Jahrzehnten nicht mehr Gegenstand einer Kunstausstellung, die außerhalb von kirchlichen Einrichtungen stattfand. Daher ist es einem größeren Publikum weitgehend unbekannt geblieben, dass im 20. Jahrhundert und in der unmittelbaren Gegenwart auch auf dem Gebiet der ehemaligen DDR - und insbesondere im Umkreis der halleschen Kunsthochschule "Burg Giebichenstein" - ästhetisch eindrucksvolle und gestalterisch beispielgebende sakrale Geräte geschaffen wurden und werden.
Die Ausstellung "Dem Glauben dienend" des Kunstvereins "Talstrasse" e.V. hat auch eine erklärende Funktion. Neben der Präsentation sorgfältig ausgewählter, künstlerisch bedeutsamer Objekte beleuchtet sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Verhältnis von Kunst, Religion und Liturgie und widmet den komplexen Bedeutungszusammenhängen zwischen Konfession, Liturgie, künstlerischem Zeitgeist und dem Personalstil einzelner Künstler entsprechende Aufmerksamkeit. Zeitlich beginnt die Ausstellung mit ausgewählten Objekten aus der Zeit des Jugendstils und endet mit sakralen Geräten des 21. Jahrhundert.
Öffnungszeiten: Di - Fr 14 bis 19 Uhr, Sa und So 14 bis 17 Uhr

noch bis 29. Februar 2012 - 1. Ausstellung des Festival "Women in Jazz" eröffnet!

Halle. UH. Mit einer Vernissage wurde gestern Abend die Fotografieausstellung: Uwe Jacobshagen - "around women in jazz" in der Bahnhofslounge des Halleschen Hauptbahnhofes durch den Veranstalter des Festivals Ulf Herden eröffnet. Die Ausstellung zeigt Bilder der Probe zum Abschlusskonzert und dem darauf folgenden Konzertauftritt in der halleschen Ulrichskirche der Sängerin Cristin Claas , die gemeinsam mit ihrer Band l'arc six und dem Kammerchor des Universitätschores Johann Friedrich Reichardt das Abschlusskonzert des 6. Festivals "Women in Jazz" im Jahr 2011 gestaltet hat.
Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist bis zum 29. Februar 2012 täglich von 7 - 22 Uhr geöffnet.
Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt der Deutschen Bahn, der Werbegemeinschaft des Hauptbahnhofes Halle, der Fa. Automaten-Bastian und des Festivals "Women in Jazz".

noch bis 18. März 2012 - Bilder und Arbeiten auf Papier von Barbara Seidel und Lajos Polgár

In der neuen Ausstellung des Halleschen Kunstvereins in der Kunstvereinsgalerie in der Oper Halle werden Bilder und Arbeiten auf Papier von Barbara Seidel und Lajos Polgár gezeigt.
Die ausgestellten Werke spiegeln besonders den Reiz verschiedener europäischer Landschaften als Ergebnis zahlreicher Studienaufenthalte wider. Zugleich spielt aber auch die hallesche Architektur (bei Lajos Polgár) bzw. im Falle von Barbara Seidel ihr Heimatort Schönebeck eine Rolle. Der Schönheit und Farbenpracht der Natur begegnet man dazu in den Bildern beider.
Die Ausstellung ist bis zum 18. März 2012 zu den Vorstellungen in der Oper Halle geöffnet.

noch bis 25. März 2012 - Ausstellung "Gart der Gesundheit Botanik im Buchdruck von den Anfängen bis 1800"

Halle. FSt. "Gart der Gesundheit", der Titel der ältesten gedruckten deutschsprachigen Kräuterbuch-Inkunabel, steht für eine außergewöhnliche Ausstellung, die erstmals Kleinode des Museums Otto Schäfer in Schweinfurt, des Stadtarchivs Schweinfurt, der Franckeschen Stiftungen und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina zur Geschichte des Botanikbuchdrucks vereint.
Unter den 70 hochkarätigen Exponaten befinden sich nicht nur sieben Inkunabeldrucke, wie der "Gart der Gesundheit" (1485) und sein lateinisches Pendant, der "Hortus sanitatis", sondern auch die Schriften der drei Väter der Botanik Otto Brunfels (1488?-1534), Hieronymus Bock (1498-1554) und Leonhart Fuchs (1501-1566). Zu den Raritäten der Ausstellung zählen auch Basilius Beslers "Hortus Eystettensis" (1613), Rheede tot Drakesteins "Hortus Indicus Malabaricus" (1678-1686), Johann Christoph Volckamers "Nürnberger Hesperiden" (1708), Johann Hieronymus Kniphofs "Botanica in Originali" (ab 1757) im Naturselbstdruck oder Elizabeth Blackwells "Curios Herbal" (1750-57) in der deutschen Bearbeitung.
Die Ausstellung im Historischen Waisenhaus der Franckeschen Stiftungen gleicht einer spannenden Zeitreise durch die Botanik, die in wunderschönen Illustrationen erlebbar wird. Haben sich die Kräuterbücher des späten Mittelalters noch an dem Wissen antiker und arabischer Wissenschaftler orientiert und die Beschreibung der Pflanzen eng an mythologische Überlieferungen angebunden, so brachte die zunehmende Vernetzung der Wissenschaftswelt und dem damit einhergehenden stetig anwachsenden Pflanzenmaterial aus Übersee die Botanik als Wissenschaftsdisziplin hervor.

noch bis 01. April 2012 - Ausstellung "Ansichtssache(n). Die Franckeschen Stiftungen auf Ansichtskarten"

Halle. StM. Am 13. Oktober um 18 Uhr wird die Kabinettausstellung in der Historischen Bibliothek "Ansichtssache(n). Die Franckeschen Stiftungen auf Ansichtskarten" mit dem Postkartensammlermarsch von Paul Lincke eröffnet. Unter den Gästen wird der hallesche Sammler Bernd Mutschke sein, der einige seiner wertvollsten Objekte der Ausstellung als Leihgabe überlassen hat. Ausgewählte historische Postkarten aus dem Bestand der Stiftungen können zudem an diesem Abend den Besitzer wechseln. Der Erlös kommt der Restaurierung der historischen Sammlungen im Studienzentrum August Hermann Francke zugute.
Eine Anfrage hallescher Postkartensammler an das Archiv der Franckeschen Stiftungen war der Ideengeber für die Kabinettausstellung, denn Ansichten der Franckeschen Stiftungen schmücken in über 200 Variationen zwischen 1871, dem Geburtsjahr der Postkarte, bis in das 20. Jahrhundert hinein die bunte Postwurfsendung. Die Ausstellung führt in die Geschichte der Postkarte ein, die als Informationsmedium anfänglich sehr umstritten war. Immerhin wurde der oftmals persönliche Inhalt nicht mehr durch einen Briefumschlag geschützt, wie die preußische Postverwaltung zu bedenken gab. Sie zeigt die älteste im Archiv der Stiftungen dokumentierte Sendung mit der Ansicht der "Franckeschen Anstalten", die laut Stempel 1896 der Post übergeben wurde und stellt eine Auswahl der bis 1989 regelmäßig entstandenen Luftbilder der historischen Gesamtanlage, der Ansichten des Franckeplatzes mit dem Waisenhaus und der Einblicke in die einzelnen Einrichtungen als Kartensets, Drehkarte, selbstgebastelte Postkarte, Künstlerkarte, Klappkarte, Scherzkarte oder einfach als klassische Ansichtskarte vor.
Eröffnung am 13. Oktober 2011, 18 Uhr | Historische Bibliothek Haus 22

noch bis 03. Juni 2012 - Wort wird Bild. Illustrationen der Brücke-Maler. in der Moritzburg

Mit Werken der Sammlung Hermann Gerlinger und Leihgaben
Halle. StM. Vom 05. Februar bis 03. Juni 2012 ist in der Stiftung Moritzburg, Friedemann-Bach-Platz 5, die Ausstellung "Wort wird Bild. Illustrationen der "Brücke"-Maler" mit Werken der Sammlung Hermann Gerlinger und Leihgaben zu besichtigen sein. Die Ausstellung wird am Samstag, den 04.02.2012, um 15 Uhr eröffnet.
Die gestalterische Auseinandersetzung mit Literatur und Dichtung spielte in der deutschen Kunst des Expressionismus eine herausragende Rolle. Die Brücke-Maler Kirchner, Heckel, Schmidt-Rottluff und Pechstein leisteten dazu einen wesentlichen Beitrag.
1907 entstanden mit Kirchners Lithographien zum Drama Sakuntala des indischen Dichters Kalisada und Heckels Holzstöcken zu Oskar Wildes Die Ballade zum Zuchthaus zu Reading erste beachtliche Illustrationen. Sie zeigen eine neue, eigenständige Umsetzung von Text in Bildsprache, die sich später zu souveränen, oft autobiografisch bedingten Interpretationen der literarischen Stoffe entwickelt. Zu den Höhepunkten zählen Kirchners Holzschnitte zu Adelbert von Chamissos Novelle "Peter Schlemihls wunderbare Geschichte" und seine Entwürfe zu Georg Heyms nachgelassenen Gedichten Umbra Vitae, von denen die Originale aus Kirchners Besitz mit seinen Druckanweisungen erhalten sind.
Die Sammlung Hermann Gerlinger bietet einen ausgezeichneten Fundus für die Darstellung dieses Themas, bereichert um bedeutende Leihgaben aus der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen und dem Brücke Museum in Berlin sowie aus Privatbesitz.

noch bis 08. Juni 2012 - Ausstellung "Pompeji, Nola, Herculaneum - Katastrophen am Vesuv"

Im Landesmuseum für Vorgeschichte, Richard-Wagner-Straße 9-1, wo auch die bekannte Himmelsscheibe von Nebra ausgestellt ist, ist vom 9. Dezember 2011 bis 8. Juni 2012 die Ausstellung "Pompeji, Nola, Herculaneum - Katastrophen am Vesuv" zu sehen

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