Hallanzeiger - Online Anzeiger für Halle Saale Sonnabend, 20.01.2018
Startseite Archiv • Kontaktformular

Salon am Stadtbad

Charme & Chic

Hallescher Schlüsseldienst GmbH

monsator Hausgeräte Halle Gmbh

Der kleinste Beitrag in Sachsen-Anhalt. AOK-Versicherte haben's besser

Aktuelles
Lokalnachrichten    
Polizeimeldungen    
Aus dem Rathaus    
Sachsen-Anhalt Info    
Verbrauchertipps    
Vermischtes    
Anzeigenmarkt
Kleinanzeigenmarkt    
Branchen von A-Z    
Wohnungssuche    
Tiervermittlung    
Freizeit
Kino, Theater & mehr    
Was? Wann? Wo?    
Essen & Trinken    
Infothek
Bücherbord    
Links für Hallenser    
Hobbytipps    
Leserbriefe    
Service
Notrufnummern    
Tiernotdienst    
Apothekennotdienst    
Behördenwegweiser    
Schadstoffmobiltour    
Sperrmüllentsorgung    
Postleitzahlen    
Wir über uns
Kontakt    
Werbung    
Bannerwerbung    
Datenschutz    
Impressum    
Sie befinden sich hier: LOKALNACHRICHTEN » UKH MILCHBANK

Frauenmilchbank des UKH sucht Spenderinnen

Halle. UKH. Für Säuglinge ist sie in der Regel die gesündeste Nahrung: Muttermilch. Sie hilft dem Kind allergischen Erkrankungen und Infektionen vorzubeugen. Oft steht die Milch der eigenen Mutter jedoch nicht so zur Verfügung, wie das Kind es bräuchte. Der Milcheinschuss lässt auf sich warten oder die Milch enthält Krankheitserreger. Dann müsste auf künstliche Säuglingsnahrung zurückgegriffen werden. In Halle steht den Früh- und Neugeborenen eine Alternative zur Verfügung: gespendete Frauenmilch.

Das Universitätsklinikum Halle (Saale) verfügt seit März 2017 wieder über eine Frauenmilchbank. Diese ermöglicht Früh- und kranken Neugeborenen die wertvolle Ernährung mit Muttermilch. "Neben der optimalen Nährstoffzusammensetzung und der guten Verträglichkeit stärkt Muttermilch die kindliche Immunabwehr und schützt vor schwerwiegenden Infektionen", erklärt PD Dr. Roland Haase, Leiter der Abteilung für Neonatologie und Kinderintensivmedizin. Die Frauenmilchbank sucht kontinuierlich Spenderinnen

Der Ablauf der Frauenmilchspende ist in weiten Zügen an die strengen Kriterien der Blutspende angelehnt. So wird eine größtmögliche Sicherheit durch Untersuchungen der Spenderin und der gespendeten Milch für die kleinen Empfänger gesichert. Jede Frau kann spenden, die die Kriterien erfüllt und einen Überschuss an Muttermilch hat.

Die Spende erfolgt unentgeltlich. Ein sorgfältiger und hygienisch einwandfreier Umgang mit der Milch ist selbstverständlich, damit diese der Ernährung der Frühgeborenen dienen kann. Die Übertragung von Infektionen über die Milch wird durch moderne und umfassende Untersuchungs- und Verarbeitungsmethoden fast vollständig ausgeschlossen.

Die Idee der Frauenmilchbanken ist etwa 100 Jahre alt, die erste in Deutschland entstand in Magdeburg. In den 70 bis 90er Jahren wurden deutschlandweit viele Milchbanken geschlossen, nun erleben sie eine Renaissance. Derzeit gibt es in Deutschland etwa 15 bis 20 Frauenmilchbanken, die meisten in den ostdeutschen Bundesländern (Quelle emba - European Milkbank Association).

Informationen über die Milchspende am UKH finden Sie hier: https://www.medizin.uni-halle.de/index.php?id=7407.


« Hauptseite  


Seite bereitgestellt in 0.096s - © 2001 - 2018 wag