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Wir über uns |
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Sie befinden sich hier:
KULTUR »MUSEEN » ROTER OCHSE
Gedenkstätte "Roter Ochse" Halle (Saale)Am Kirchtor
20a | 06108 Halle (Saale) | Tel. (0345) 22012-13 | Fax: (0345) 22012-77
- Politische Justiz im "Roten Ochsen" während
- des Nationalsozialismus,
- der sowjetischen Besatzungszeit und
- in der DDR
- Neue Dauerausstellungen zur politischen Justiz im "Roten Ochsen"
zwischen 1933 und 1945 sowie zwischen 1945 und 1989
- In einem ehemaligen Wachgebäude der Staatssicherheit kann die Baugeschichte
der Haftanstalt seit 1842 bis zum Ende der DDR nachvollzogen werden.
- Beratungen von Opfern des Kommunismus
Jeden zweiten Dienstag im Monat in der Zeit von 14.00 - 16.00 Uhr finden in
der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) Beratungen von Opfern des
Kommunismus statt.
Ort: Beratungsraum im Dachgeschoss der Gedenkstätte. Ansprechpartner
ist Frau Waltraud Thiele.
Die Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) ist Teil der Stiftung Gedenkstätten
Sachsen-Anhalt.
Öffnungszeiten:
Montag
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geschlossen
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| Dienstag - Freitag |
10.00 - 16.00 Uhr |
| Jedes 1. und 3.
Wochenende im Monat |
13.00 - 17.00 Uhr |
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Jeden 2. Dienstag im Monat
Beratungen von Opfern des Kommunismus
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14.00 - 16.00 Uhr |
10. Februar 2010: Buchlesung: "Haftbefehl. 02.11.1973" von Manfred
Kriegel
Magdeburg/Halle. StGs/LSA. Mit 15 versuchte der in Weißenfels gebürtige
Autor zum ersten Mal über die Ostsee der DDR zu entfliehen. Später
reiste er mit Freunden nach Bulgarien und hegte den Plan, sich über Jugoslawien
abzusetzen. Als er ein Jahr später in Gerstungen direkt an der Grenze
arbeitete, klappte es wieder nicht. 1973 machte er erneut einen Fluchtversuch
über die CSSR, wurde auf dem Todesstreifen erwischt, im Zuchthaus Brno-Bohunice
für 3 Wochen eingesperrt und danach in die DDR ausgewiesen. Hier begann
eine Odyssee durch die Gefängnisse in Dresden, Leipzig, Halle und Brandenburg.
Ende 1974 wurde er in die Bundesrepublik Deutschland ausgewiesen.
In seinem Buch "Haftbefehl. 02.11.1973" berichtet Manfred Kriegel
was ihn motivierte, die DDR zu verlassen und was er insbesondere vor und während
der Inhaftierungszeit erlebte. Alles focusierte sich schließlich nur
noch um ein Thema: Flucht in den Westen.
Beginn der Veranstaltung: 19.30 Uhr
Internet: www.nachkriegsmuseen.de/stasi.html
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