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Gedenkstätte "Roter Ochse" Halle (Saale)Am Kirchtor
20a | 06108 Halle (Saale) | Tel. (0345) 22012-13 | Fax: (0345) 22012-77
- Politische Justiz im "Roten Ochsen" während
- des Nationalsozialismus,
- der sowjetischen Besatzungszeit und
- in der DDR
- Neue Dauerausstellungen zur politischen Justiz im "Roten Ochsen"
zwischen 1933 und 1945 sowie zwischen 1945 und 1989
- In einem ehemaligen Wachgebäude der Staatssicherheit kann die Baugeschichte
der Haftanstalt seit 1842 bis zum Ende der DDR nachvollzogen werden.
- Beratungen von Opfern des Kommunismus
Jeden zweiten Dienstag im Monat in der Zeit von 14.00 - 16.00 Uhr finden in
der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) Beratungen von Opfern des
Kommunismus statt.
Ort: Beratungsraum im Dachgeschoss der Gedenkstätte. Ansprechpartner
ist Frau Waltraud Thiele.
Die Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) ist Teil der Stiftung Gedenkstätten
Sachsen-Anhalt.
Öffnungszeiten:
Montag
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geschlossen
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| Dienstag - Freitag |
10.00 - 16.00 Uhr |
| Jedes 1. und 3.
Wochenende im Monat |
13.00 - 17.00 Uhr |
|
Jeden 2. Dienstag im Monat
Beratungen von Opfern des Kommunismus
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14.00 - 16.00 Uhr |
23. August 2010: Vortrag: Schwerwiegende Folgen des Hitler-Stalin-Paktes
für Staaten Ost-, Mittel- u. Südosteuropas
Magdeburg/Halle. StGs/LSA. An die schwerwiegenden Folgen des Hitler-Stalin-Paktes
für die Staaten Ost-, Mittel- und Südosteuropas erinnert am 23.
August 2010 eine Veranstaltung des Arbeitskreises Aufarbeitung in der Gedenkstätte
ROTER OCHSE Halle (Saale). Im Rahmen zweier Fachvorträge mit anschließender
Diskussion sollen nicht nur aktuelle Forschungsstände vorgestellt, sondern
auch Fragen nach der aktuellen Bedeutung des Paktes für die Erinnerungskultur
im zusammenwachsenden Europa erörtert werden.
Vom Herder-Institut Marburg spricht Dr. Jan Lipinsky über die Vorgeschichte
und Wirkungen des Paktes. Dr. Piotr Lysakowski vom Institut für Nationale
Erinnerung Warschau thematisiert die Bedeutung des Hitler-Stalin-Paktes in
der polnischen Erinnerungskultur.
Am Abend ist ab 20.00 Uhr im Kino Lux am Zoo (Seebener Straße 172,
Halle) der Film "Das Massaker von Katyn" (Regie: A. Wajda, PL 2007)
zu sehen. In die Filmthematik führt Anne Kupke vom Zeitgeschichte(n)
e.V. Halle ein. Im Anschluss daran steht Dr. Lysakowski erneut für Fragen
zur Verfügung.
Beginn der Veranstaltung: 16.00 Uhr in der Gedenkstätte ROTER OCHSE
Halle (Saale)
12. Juni - 27. August 2010: Ausstellung "Blühende Landschaften"
Magdeburg/Halle. STK/LSA. Staatsminister Rainer Robra wird am Samstag, 12.
Juni 2010, in der Gedenkstätte "Roter Ochse" in Halle an der
Ausstellungseröffnung "Blühende Landschaften" teilnehmen
und zu den Gästen sprechen.
Die Ausstellung zeigt Bilder der deutschen Künstlerin Dagmar Calais und
alte DDR-Fotografien. Mit dieser Installation soll zum einen an die vor 20
Jahren vollzogene deutsche Einheit erinnert und zum anderen der von Helmut
Kohl geprägte Begriff der "blühenden Landschaften" kritisch
reflektiert werden. Dagmar Calais wird in die Retrospektive einführen.
Im Anschluss findet eine Konzertlesung mit dem Liedermacher und ehemaligen
DDR-Bürgerrechtler Stephan Krawczyk statt.
Die Ausstellung ist vom 12. Juni bis einschließlich 27. August 2010
zu sehen.
Der Eintritt ist frei.
Hintergrund
Die deutsche Malerin und Installationskünstlerin Dagmar Calais wurde
1966 in Bremen geboren. Ihre künstlerische Ausbildung absolvierte sie
nach dem Besuch der Fachoberschule beim Berliner Maler Prof. Hans-Hendrik
Grimmling und beim Bremer Kunsthistoriker Chris Steinbrecher. Dagmar Calais
hat sich in zahlreichen Ausstellungen vor allem mit der neuesten deutschen
Geschichte auseinandergesetzt.
Internet: www.nachkriegsmuseen.de/stasi.html
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