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Landesmuseum für Vorgeschichte

Richard-Wagner-Straße 9-10 | 06114 Halle (Saale) | Tel. (0345) 5247-363

120 Funde aus 120 Jahren im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle

Öffnungszeiten:

Mo geschlossen (nach Vereinbarung)
Di - Fr
Di
09.00 - 17.00 Uhr
17.00 Uhr Führung "Nach dem Dienst ins Museum" (ca. 90 min)
Sa, So & Feiertage 10.00 - 18.00 Uhr

Ausstellungen

09. Dezember 2011 - 08. Juni 2012
"Pompeji, Nola, Herculaneum - Katastrophen am Vesuv"

"Pompeji - Nola - Herculaneum. Katastrophen am Vesuv": Führung nach Toresschluss

Aufgrund der großen Nachfrage wird ab sofort die wöchentlich stattfindende öffentliche Führung "Nach dem Dienst ins Museum" wieder in das Angebot des Landesmuseums für Vorgeschichte aufgenommen.

Ab Dienstag, dem 10. Januar 2012, besteht jeden Dienstag um 17 Uhr die Möglichkeit, an einer fachkundigen Führung (Dauer 90 min) durch die ansonsten geschlossene Landesausstellung "Pompeji - Nola - Herculaneum. Katastrophen am Vesuv" teilzunehmen.
Die Kosten pro Person belaufen sich auf den Eintritt plus 2 Euro.
Eine Voranmeldung für die Führung ist erforderlich unter Telefon: (0345) 5247-361/-465/ -363.

Ministerpräsident eröffnet Landesausstellung "Pompeji - Nola - Herculaneum. Katastrophen am Vesuv"

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff wird am Donnerstag, 8. Dezember 2011, die Landesausstellung "Pompeji - Nola - Herculaneum. Katastrophen am Vesuv" mit einem Grußwort eröffnen. Zur Ausstellungseröffnung wird auch der Botschafter der Italienischen Republik in der Bundesrepublik Deutschland, Michele Valensise, erwartet. Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle, Richard-Wagner-Straße 9, 06114 Halle. Schirmherren der Ausstellung sind Bundespräsident Christian Wulff und der Präsident der Italienischen Republik, Dr. Giorgio Napolitano.

Die Landesausstellung ist die größte und umfassendste Pompeji-Retrospektive der vergangenen Jahre. Auf 1.200 m² werden rund 700 Exponate gezeigt - viele erstmals außerhalb Italiens. Korrespondenzstandort der Ausstellung ist das Gartenreich Dessau-Wörlitz. Die Ausgrabungen von Pompeji und Herculaneum im 18. Jahrhundert markieren den Beginn der wissenschaftlichen Archäologie, als deren Begründer der in Stendal geborene und in Halle ausgebildete Johann Joachim Winckelmann (1717-1768) gilt. Winckelmann besuchte die Ausgrabungen, die einen großen Einfluss auf die Ausbildung des Klassizismus nördlich der Alpen hatten. Auch Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817) reiste nach Pompeji und Herculaneum. Sein Fürstentum (seit 1806 Herzogtum) sollte zur Geburts- und bedeutendsten Stätte der frühen Antikenrezeption nördlich der Alpen avancieren.

Die Ausstellung ist in der Zeit vom 9. Dezember 2011 bis 8. Juni 2012 im Landesmuseum zu sehen. Das Museum hat Dienstag bis Freitag von 9-17 Uhr und Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10-18 Uhr geöffnet sowie montags nach Vereinbarung (Sonderöffnungszeiten zu Weihnachten und zum Jahreswechsel).

Ergänzende Informationen sind im Internet unter www.pompeji-ausstellung.de abrufbar.

Geschichtliches

Das 1882 gegründete Landesmuseum für Vorgeschichte war bis 1912 in der ehemaligen erzbischöflichen Residenz unweit des halleschen Doms untergebracht. Die rasch anwachsenden Sammlungsbestände machten den Neubau eines speziellen Museumsbaus notwendig. In den Jahren von 1911-1913 wurden die Pläne nach Entwürfen des Architekten Wilhelm Kreis verwirklicht. Das Landesmuseum für Vorgeschichte wurde im Jahre 1918 offiziell eröffnet.
Es gehört zu den größten und ältesten Museen für prähistorische Archäologie in ganz Deutschland.

Fotos: Landesmuseum

weitere Informationen: www.archlsa.de

 

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