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Technisches Halloren- und Salinemuseum Halle

Mansfelder Straße 52 | 06108 Halle (Saale) | Telefon (0345) 2093230

Wer kennt es nicht?!...

...Das Museum zur Geschichte der Salzförderung und der Halloren zu Halle an der Saale.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag: 10.00 - 17.00 Uhr
Führungen nach Voranmeldung!

04. - 12. Februar 2012 - Große Modellbahnausstellung im Saline Museum in Halle (Saale)

Halle. MEH. Auch in diesem Jahr findet die traditionelle Winterferien-Modellbahnausstellung statt. Vom 04. bis 12.02.2012 kann man im Technischen Halloren- und Saline Museum Halle (Saale), Mansfelder Straße 52, wieder die Bahnen der verschiedensten Nenngrößen fahren sehen. Geöffnet ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 4,00 Euro, ermäßigt 2,00 Euro, Familienkarte 11,00 Euro und für Kindergärten und Schulen: Kindergruppen pro Person nur 0,50 Euro.
Dieses Jahr stehen alle Siedehallen zur Verfügung, so dass die Ausstellungsfläche sich erheblich vergrößert. Auch die Großgartenbahn aus Markkleeberg im Maßstab 1:8 wird dieses Jahr wieder mit einer echten Dampflok (Spurweite 184mm, bzw. 7¼") in der Großsiedehalle ihre Runden drehen. Alle Kinder bis 10 Jahre haben mit der Eintrittskarte eine Fahrt mit der Großbahn frei. In den Siedehallen 3a und 3b werden auf ca. 200 m² zwei große Gartenbahnanlagen im Maßstab 1:22,5 (LGB) aufgebaut.
In den eigentlichen Museumsräumen und in der Schausiedehalle werden dann 20 verschiedene Anlage, so viele wie noch nie, aller gängigen Nenngrößen von Z (Maßstab 1:220) bis I (Maßstab 1:32) ausgestellt.
Der MEH zeigt unter anderem eine digital gesteuerte sächsische Schmalspuranlage in H0/H0e. Auf der ebenfalls digital gesteuerten Spur I Anlage können die Besucher nun die sehr detailreiche Geländegestaltung sehen und auf der Schnellfahrstrecke der Japananlage, welche schon auf mehreren großen Modellbahnmessen gezeigt wurde, dreht der Shinkansen in N seine Runden. Für die Nostalgiefans sind sicherlich die 0-Anlage, die seltene S-Anlage und die H0-Oldieanlage die Hingucker. Die meisten Fahrzeuge auf diesen 3 Anlagen sind schon 50 Jahre und mehr alt und fahren Dank guter Pflege immer noch.
Als Gäste beteiligen sich dieses Jahr der Eisenbahnmodellclub 78 aus Halle (Saale) mit einer TT-Anlage, der Merseburger Modellbahn Club mit der UFO-Anlage in der Nenngröße H0 und einer Z-Anlage und die Modelleisenbahnfreunde aus Halles Partnerstadt Karlsruhe zeigen ihre neue Schmalspur-Gebirgsanlage Riffelalp.

Salzgarten am Siedehaus der Halloren

Seit einigen Monaten wird in Halle an einem Salzpflanzen-Garten gearbeitet, der zur rund 1.200-jährigen Geschichte wunderbar passt und in Deutschland in dieser Zusammenstellung einmalig ist. Unmittelbar an einem historischen Siedehaus gelegen, gehört das Gartenbau-Projekt zum Technischen Halloren- und Salinemuseum.

Halle, das aus dem Indogermanischen übersetzt ‚Salzbereitungsstätte' bedeutet, hat sein Entstehen hauptsächlich ergiebigen Salzquellen zu verdanken. Die ehemalige Saline, auf deren Gelände das Biotop entsteht, erinnert noch heute an die auf das Salz begründete erste Blütezeit der größten Stadt von Sachsen-Anhalt.

Der Platz für die ökologische Nische am jahrhundertealten Siedehaus, dem Herzstück des Museums, wurde gut gewählt. Der Boden vor dem lang gestreckten Gebäude besteht aus einer Mischung von Erdreich und Bruchsteinen. Unter fachgerechter Anleitung gestalteten dort sechs Angehörige der Jugendwerkstatt "Frohe Zukunft" Halle-Saalkreis e. V. zwischen November 2003 und Juni 2004 kleine Landschaften, in denen sich Strandwegerich, Strandaster, Wilde Mähnengerste und andere Halophyten, also Pflanzen, die unter erhöhter Salzkonzentration leben, wohl fühlen können. Künstliche Hügel, kleine Salzwasserteiche und Salzsümpfe entstanden, erste Pflanzen wurden ausgesetzt. Entsprechend mit Sole angereichert soll der mittelschwere Boden vor dem Siedehaus den salzigen "Bewohnern" günstige Bedingungen zur Entfaltung bieten.

Die Umsetzung des Projekts hat den jungen Sozialhilfeempfängern und Langzeitarbeitslosen der Jugendwerkstatt viel Freude gemacht. "Sie waren besonders motiviert, weil sie an einem einmaligen von der Stadt geförderten Projekt mitarbeiten konnten. Zugleich leisteten sie mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung eines weiteren bedeutenden regionalen Kulturangebotes", weist Steffen Kohlert, Bereichsleiter der Jugendwerkstatt, auf einen zusätzlichen Aspekt, die touristische Aufwertung des Saline-Ensembles, hin.

Auch Halles Naturschützer unterstützen die Mitarbeiter des Saline-Museums bei der Gestaltung des Salzpflanzen-Gartens. So informierte die Naturschutzbehörde über Halophyten-Standorte in der näheren Umgebung. Im Botanischen Garten der Universitätsstadt verfolgt man das Projekt ebenfalls mit großem Interesse. Unter dem Schutz von Folien werden spezielle Samen für das Projekt herangezogen.

Nicht wenige Besucher bekommen beim Anschauen des Refugiums den berühmten "Aha-Effekt", denn etliche Pflanzen haben sie schon irgendwann einmal am Wegesrand oder am Fuß von Bergbauhalden gesehen, ohne zu ahnen, dass sie salzhaltig sind. Allein in Mitteldeutschland gibt es etwa 50 Arten. Viele Sorten sind sehr robust, einige wandern gleichsam durch das Streusalz, das der Winterdienst auf eisglatte Straßen bringt, von der Nordsee weit ins Binnenland hinein oder siedeln sich auf so genannten Bergbaufolgelandschaften an, von denen es im Großraum Halle eine stattliche Anzahl gibt.

In den Wintermonaten kann man die Attraktivität dieses Gartens leider nur zum Teil wahrnehmen, das ändert sich jedoch mit wärmeren Temperaturen. Auch Salzpflanzen machen eine Art Winterpause und die Gestaltung des Areals ist auch noch lange nicht beendet. Beispielsweise müssen noch entsprechende Informationstafeln angebracht werden. Doch bis Ende April 2005 soll die rund 100 Quadratmeter große Fläche fertig sein.
Quelle: News d. Stadt

Salz - Halle - Saline - Halloren

Das auf der Salineninsel gelegene Museum dokumentiert die Salzgewinnung als bedeutendsten Gewerbezweig, der die Entstehung unserer Stadt und die Stadtgeschichte über viele Jahrhunderte entscheidend prägte.
Die, von 1719 bis 1721 errichtete Königlich - Preußische Saline wurde bis zur Schließung im Jahr 1964 mehrfach durch Umbauten verändert.
So weist der Salinenkomplex auch Industriearchitektur des 18. bis 20. Jahrhunderts auf.
Im Uhrenhaus, einem ehemaligen Salzmagazin, wird die Geschichte der Salzarbeiter (der Halloren) dargestellt. Eine im Siedehaus befindliche funktionstüchtige Siedepfanne mit Trockenpfanne, Förderband und Abfülleinrichtung wird heute noch zur regelmäßigen Produktion von "Hallore - Siedesalz" genutzt.



Halle/Saale


 

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