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Stadtgottesacker Halle (Saale)

Der Stadtgottesacker wurde ab 1557 nach dem Vorbild der italienischen Camposanto-Anlagen (deutsch: heiliges Feld) errichtet und gilt als Meisterwerk der Renaissance nördlich der Alpen. Der Friedhof besticht durch seine Schönheit und Einzigartigkeit und ist zugleich ein Ort der Ruhe und des Innehaltens.
Während eines Rundgangs erfahren Besucher mehr über die heute denkmalgeschützte Anlage mit 94 Grab- oder Schwibbögen, die der Steinmetz und hallesche Baumeister Nickel Hoffmann gestaltet hat.

Hier fanden bedeutende Persönlichkeiten aus Halle ihre letzte Ruhestätte: Christian Thomasius, Jurist, Philosoph und Hochschullehrer; Georg Händel, Chirurg und Vater von Georg Friedrich Händel sowie August Hermann Francke, Gründer der Franckeschen Stiftungen.

Spaziergänge über den Stadtgottesacker werden durch die Stadtmarketing Halle (Saale) angeboten.

Alle Angeben ohne Gewähr!
 

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