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KULTUR »FREIZEIT » BURG GIEBICHENSTEINGeschichte der Burg GiebichensteinDie königliche Schenkung ist ein Baustein der Anstrengungen des Königs
zur Sicherung der Ostgrenze seines Reiches und zu dessen Erweiterung in die
slawi-schen Gebiete östlich von Elbe und Saale gewesen. "Auf dieses
Ziel war auch die Missionierung der noch überwiegend heidnischen Bevölkerung
der Gaue Neletice und Nudzici gerichtet, die den größten Teil des
später entstehenden Saalkreises einnahmen. Durch die Reichsversammlung in Mainz im Mai 961 war vom Sammelplatz Augsburg
aus für August jenes Jahres ein Heereszug nach Italien mit dem Ziel der
Kaiserkrönung Ottos I. und seiner zweiten Gemahlin Adelheid (931 - 999)
vorgesehen. Auf der Reise nach Augsburg wurde im thüringischen Ohrdruf
der Inhalt dreier Schenkungsurkunden zugunsten des Moritzklosters ausgehandelt
- u. a. die Schenkung des gesamten Gaues Neletice mit Giebichenstein und seiner
Salzquelle sowie weiterer Orte an das Kloster in Magdeburg. Quelle: News d. Stadt Alle Angeben ohne Gewähr!
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